Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Die Todesliste Deutscher Startups 2010

22.07.2010 Nicht jedes Start-up kommt durch. Die Neu-Unternehmen, die im ersten Halbjahr 2010 ins Nirvana 2.0 gingen, zeigen, welche Marktkonzepte zur Zeit eher nicht so gut funktionieren. Eine Übersicht.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Deutsche-Startups-Herausgeber Alexander Hüsing   hat eine Übersicht zusammen gestellt, wer alles vom Markt verschwunden ist. Er kam auf die Unglückszahl 13:
  1. Bailamo
    Die poppige 3D-Flirtwelt Bailamo   ging im April 2010 per Insolvenz unter. Per Maus oder Tastatur konnte man sein virtuelles Ebenbild durch eine Insel-Traumwelt navigieren. Die virtuelle Welt sMeet   sicherte sich die Domain.

  2. CoupoMania
    Der Groupon  -Klon CoupoMania   startete Anfang Dezember 2009 in Hamburg. Anders als bei Groupon gab es bei CoupoMania neue Aktionen zunächst nur im Wochentakt. Wenige Wochen später gaben die CoupoMania-Macher bereits auf, weil der Regionalrabatt-Markt zu überlaufen sei.

  3. Dealstreet
    Mitte Mai 2010 ging der Entertainment-Shoppingdienst Dealstreet   vom Netz wegen Insolvenz.

  4. Luupo
    Die Schnäppchen-Community Luupo   ging im Sommer 2007 an den Start. Durch den Einsatz von Luupos (die man käuflich erwerben musste) konnte jeder Nutzer den Preis seines Wunschartikels um 40 Cent senken. Gleichzeitig wurde mit jeden Einsatz der Preis angezeigt. Trotz großer Euphorie ging das Konzept nicht auf. Im Oktober 2009 ging Luupo unter der neuen Führung wieder ans Netz. Im Sommer 2010 folgte das Aus: Der Freistaat Bayern untersagte den Betrieb wegen Glücksspiel-Bedenken.

  5. mybrands
    Beim Outlet-Shop Mybrands   gingen im Mai 2010 die Lichter aus. Kurz darauf übernahm Zalando   das Start-up. Zalando und mybrands gehören beide der Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet   der Samwerbrüder Alexander , Marc und Oliver .

  6. new.fm
    Ganz leise verabschiedete sich das Start-up youmix, welches zuletzt das dezentrale Online-Musikmagazin new.fm   betrieb, im Frühjahr 2010 aus dem Netz. Wie das Amtsgericht Charlottenburg mitteilte, wurde die Gesellschaft aufgelöst.

  7. Rabattschlacht
    Im Mai 2010 segnete der Entertainment-Shoppingdienst Rabattschlacht   das Zeitliche. Beim Shoppingdienst waren die Preise zunächst verdeckt. Das Aufdecken des Preises kostete 90 bzw. später 80 Cent. Der Preis des Produktes wurde dabei um 50 Cent gesenkt. Mehrmals bastelten die Macher am Konzept - letztlich wohl erfolglos.

  8. Reduti.de
    Startschuss für das Groupon-Konzept war Anfang Februar 2010. Durch die Verknüpfung der Groupon-Idee mit Stadtguide und Ratgeberportal sowie die Qualität der Deals wollten sich Reduti   von den vielen Konkurrenten absetzen. Ende Juni übernahm DailyDeal   den kleinen Konkurrenten.

  9. Saftfabrik
    Die Saftfabrik   machte im Juni 2010 dicht. Aus rund 30 Zutaten konnten Kunden sich in der Saftfabrik ihren individuellen Saft mixen oder fertige Mischungen - teuer - kaufen. Der hohe Preis war wohl ausschlaggebend für das Scheitern des zunächst in Berlin, später bundesweit betriebenen Shops.

  10. Tagcrumbs
    Tagcrumbs   wurde im Marz 2009 als "Internetplattform zum Markieren von Plätzen für webbasierte und mobile Anwendungen" gestartet. Im Mai 2010 war Schluss - mangels Geschäftsmodell.

  11. Taschenreich
    Das Ende 2008 gegründete Start-up Fashionette  , ein Online-Verleih für Handtaschen, Abendkleider, Schmuck und Sonnenbrillen, schluckte den 2006 gestarteten Mitbewerber Taschenreich   im Januar 2010. Als der erste deutsche Anbieter in diesem sehr speziellen Segment erfuhr Taschenreich ebenso wie der ebenfalls 2006 gestartete Konkurrent Luxusbabe   eine extrem hohe mediale Aufmerksamkeit.

  12. Teambon
    Der kleine Groupon-Klon Teambon   verschwand Ende Februar 2010 vom Markt. Konkurrent DailyDeal   übernahm. Teambon war in Augsburg aktiv. Die Universitätsstadt soll danach als Pilotstandort für mittelgroße DailyDeal-Städte fungieren.

  13. Triphunter
    Im März 2010 schluckte Brands4friends   den Reiseclub Triphunter  . Das Start-up bot sämtliche Reisen zeitlich limitiert und in begrenzter Stückzahl an. Für brands4friends-Chef Christian Heitmeyer war die Übernahme ein nächster Schritt zur Umsetzung seiner ambitionierten Expansionsziele ins Touristik-Segment. Im Vergleich zum Schwergewicht Brands4friends war der Reiseclub ein Leichtgewicht. Vor allem an Reichweite mangelte es TripHunter.
Dass es sich bei den vom Markt verschwundenen Unternehmen fast ausschließlich um spezielle Onlineshops handelt ist aus zwei Gründen kein Wunder:
  • Zum einen ist ein ECommerce-Konzept bei fast allen Wagniskapitalisten ideal fürs Portfolio, sie werden also gerne und oft gegründet und finanziert;
  • zum anderen ist eine Konsolidierung im E-Commerce-Markt Deutschlands für viele Experten seit Jahren überfällig.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
 (Michael Sahlender)
Bild: Michael Sahlender
Michael Sahlender
(Mirakl)

Best Practices: Selbst Marktplatz werden - Von Douglas, Home24, Conrad Electronic lernen

Wie der Sprung zum eigenen Marktplatz gelingt und welche Schritte Sie für den Launch eines eigenen Marktplatzes berücksichtigen müssen, zeigt Ihnen dieses Webinar anhand von Best Practices erfahrener Unternehmen.

Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: