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Übernahme

Taboola übernimmt Outbrain nun doch nicht

11.09.2020 Von dem Ziel, eine globale Open-Web-Alternative zu Google und Facebook zu bilden, sind Outbrain und Taboola nun wieder abgerückt. Die geplante Fusion der beiden Werbeplattformen ist geplatzt.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Der ursprüngliche Deal "ergibt keinen Sinn mehr", erklärt Taboola-CEO Adam Singolda. Vor knapp einem Jahr hatten die beiden Native-Advertising-Anbieter die Fusion beschlossen.

Das fusionierte Unternehmen hätte über 2.000 Mitarbeiter in 23 Niederlassungen beschäftigt und über 20.000 Kunden in mehr als 50 Ländern in Nordamerika, Lateinamerika, Europa, dem Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum bedient. Die Corona-Pandemie hat die Situation im Werbemarkt derart verschlechtert, dass die Fusion von Taboola   und Outbrain   finanziell nicht mehr tragbar war.

Im Rahmen des Prozesses habe man Finanzinformationen miteinander ausgetauscht und aufgrund der relativen Leistung der beiden Unternehmen entschieden, dass der ursprüngliche Deal keinen Sinn mehr ergebe, bestätigt Singolda. "Wir könnten uns dafür entscheiden, den gleichen Preis von 30 Prozent Eigenkapital + 250 Mio. USD zu zahlen, aber unsere Aktionäre waren der Meinung, dass dies zu viel für das ist, was wir aufgrund des relativen Beitrags der beiden Unternehmen erhalten würden." Es geht um "nichts Emotionales, nichts über Kultur, nur um Daten. Wenn etwas nicht funktioniert oder keinen Sinn ergibt, hören wir damit auf."
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