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Umfrage: So denken Studenten über die Zukunft des Marketings

14.10.2015 Marketing-Zukunft: Führungskräfte, Studenten und CEOs glauben, dass Offline-Werbung rasant an Bedeutung verliert. Big Data, Mobile Marketing, CRM und Social Media sind dagegen die Themen mit Zukunftspotential.

 (Bild: Robinams / Pixabay.com)
Bild: Robinams / Pixabay.com
Die Themen Big Data / Data Mining und Mobile Marketing werden bis 2020 eine höhere Relevanz in der marktorientieren Unternehmensführung einnehmen, gefolgt von CRM und Social-Media-Management. Als Verlierer der kommenden Jahre wird die klassische Offline-Werbung angesehen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter 560 Führungskräften, Studenten und CEOs auf dem Marketingfachkongress Marketing Horizonte 2015  . Die inhaltlichen Ergebnisse zeigen deutlich, wie sich die Zukunft der Marketingdisziplin in den kommenden Jahren verändern wird.

  • Während Praxisvertreter Studieninhalten im Bereich des digitalen Wandels höhere Priorität einräumen, wünschen sich Marketingstudenten verstärkt Angebote im Bereich des Social beziehungsweise Non-Profit Marketing.

  • Angesichts des digitalen Transformationsprozesses wird dem Marketing ein hohes Problemlösungspotential bezüglich folgender Aufgaben zugeschrieben: Verhaltensänderung beim Kunden, Überwindung fehlender Akzeptanz gegenüber neuer Technologien und fehlender Innovation im Unternehmen und der Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen.

  • Die Wahl von Marketing als Vertiefungsfach folgt weniger nach analytischen Neigung, sondern mehr der persönlichen Neigung, dem Wunsch nach der Analyse von Kundenverhalten und der persönlichen Entwicklungsperspektiven.

  • Verstärkt wird das Thema Innovationsmanagement und Entrepreneurship als Wahlfach im Zusammenhang mit Marketing empfohlen. Als weniger zielführende Kombinationen werden die Fächer Finanzierung und Steuern/Accounting eingestuft.

  • Die Branchenpräferenzen der befragten Studierenden konzentrieren sich auf Konsumgüter- und Industrieunternehmen. Dienstleistungs- und Handelsunternehmen (incl. E-Commerce) üben eine weitaus geringere Anziehungskraft auf Marketingtalente aus.

  • CEOs wie auch Führungskräfte charakterisieren das Marketing als marktorientierte Unternehmensführung. Eine Integration von Marketingaufgaben in die IT-Abteilung wird hingegen kritisch bewertet. Bei den Studenten hat sich keine klare Charakterisierung herausgebildet.
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