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Messen, Kongresse, Pitches: So schützen sich Geschäftsreisende vor dem Datenklau

09.09.2014 Jetzt ist es wieder so weit: Tausende reisen zur Dmexco 2014 nach Köln. Unsere Checkliste hilft, dass dabei wenigstens keine Daten verloren gehen.

 (Bild: 2012 Neue Messe Hannover)
Bild: 2012 Neue Messe Hannover
Ausspionierte Laptops, manipulierte Smartphones, gestohlene USB-Sticks: Die Angst vor Datendiebstahl auf Geschäftsreisen wächst - und treibt immer mehr Unternehmen zum Handeln. 83 Prozent der reisenden Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sagen, dass ihr Unternehmen Vorkehrungen gegen den Raub sensibler Daten auf Reisen trifft. Die Quote ist im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozentpunkte gestiegen. Dies zeigt die Studie Chefsache Business Travel 2014  ' von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV). Der gibt fünf Tipps, wie Geschäftsreisende sich mit wenig Aufwand selbst vor Datenklau schützen können:

1. Nur das Wichtigste mitnehmen

Je mehr Geräte und je mehr vertrauliche Informationen Reisende bei sich tragen, desto schneller verlieren sie den Überblick, wer darauf
zugreifen kann. Deshalb sollten sie eine gründliche Vorauswahl treffen. Beispiel: Brauche ich wirklich den Laptop, auf dem viele wichtige Firmendokumente gespeichert sind? Reicht vielleicht ein Tablet mit Webzugang? Wenn es der Laptop sein soll, welche Dateien kann ich anderswo speichern und dann löschen?

2. Datenträger nicht unbeaufsichtigt lassen

Kleinere Datenträger wie DVDs oder USB-Sticks sollten Geschäftsreisende stets am Körper tragen oder sicher wegschließen. Das Smartphone sollte nicht von Dritten benutzt werden, ohne dass man selbst die Kontrolle darüber hat, was derjenige damit tut. In der Bahn und am Messestand sollte ein Laptop nicht unbeaufsichtigt am Platz stehen bleiben, auch wenn man diesen nur kurz verlässt.

3. Backup- und Security-Software nutzen

Mobile Geräte sollten über Sicherheitssoftware verfügen, die vor Viren und Trojanern schützt und auf dem neusten Stand ist. So ist die Gefahr deutlich geringer, dass zum Beispiel Spionagesoftware unbemerkt auf den Rechner gelangt. Wichtige Dateien sollten zudem nicht nur auf einem mobilen Gerät oder Datenträger gespeichert, sondern durch eine zuverlässige Backup-Lösung gesichert werden.

4. Ungesichertes WLAN meiden

Laptops und Smartphones sollten sich nicht automatisch mit öffentlichen, nicht kennwortgeschützten Netzwerken ("Hotspots") verbinden. Sichere WLAN-Verbindungen wählen die Reisenden manuell aus und schalten sie durch ein Kennwort frei, etwa in Hotels. Manche Flughäfen bieten ein gesichertes WLAN für eine begrenzte Zeit (30 oder 60 Minuten) kostenlos an.

5. Keine beliebigen Apps installieren

Für mobile Geräte gibt es viele Apps, die für Reisende nützlich erscheinen, die etwa Informationen zu Zielländern oder Tipps zu Unterkünften und Reiserouten bereitstellen. Allerdings sollten Geschäftsreisende nicht nach Belieben Apps installieren, denn auch diese können Schad- oder Spionagesoftware enthalten. Unternehmen sollten ihren reisenden Mitarbeitern in diesem Punkt entsprechende
verbindliche Vorgaben machen.
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