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Querdenker, Covidioten und Proud Boys: So sprengt man radikale Echokammern
Bild: Artie Siegel/Pexels

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TL;DR
Es ist harte Arbeit, aber man kann Echokammern öffnen - jeden Nutzer vor der Radikalisierung zu erwischen, bleibt jedoch unmöglich.
Echokammern sind weder so häufig, wie man gerne glauben will, und auch nicht so hermetisch, wie es der Begriff nahelegt. Denn Echokammern sind keine virtuellen Räume, in denen Nutzer in den Klauen von Radikalen gefangen sind - es sind metaphorische Begriffe für einen weitgehend selbstgewählten Zustand. Der ist erreicht, wenn Nutzer bewusst oder unbewusst Informationen ignorieren, die bei ihnen eine 'kognitive Dissonanz' hervorrufen.

Eine kognitive Dissonanz liegt beispielsweise vor, wenn jemand gerne einen Sportwagen haben möchte, ihn sich aber nicht leisten kann. Um diesen Zwist (die kognitive Dissonanz) aufzulösen, redet er sich etwa ein: "Das Auto taugt eh nichts!" und konsumiert nur noch Testberichte und Meinungen, die diese Meinung bestätigen. Jeder kennt das und jeder hat es schon einmal getan. Problematisch wird dieser Vorgang auf dem Feld der Social-Media-Politik, besonders wenn Netzwerke radikale Meinungsführer wie einen Donald Trump aus der Plattform hinauswerfen ('Deplatforming').

Denn dann besteht die Gefahr, dass seine Anhänger bewusst den Echokammer-Modus einschalten: "Mein geliebter Donald soll ein Demagoge sein? Die lügen doch, ich gehe in ein anderes Netzwerk/Forum/Blog!" Gegen dieses Phänomen ist man in Deutschland relativ gut gewappnet, da die Medienlandschaft divers ist und man auch bei großer Anstrengung seriösen Medien nur schwer aus dem Weg gehen kann.

Doch zum einen ist eine E

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Von: Uwe Reuter ,  4p4culture
Am: 02.02.2021

Zu: Querdenker, Covidioten und Proud Boys: So sprengt man radikale Echokammern

Zu Strategie Nr. fünf: Im Prinzip ein guter Weg, der auch gut funktioniert. Allerdings ist die Taktik mit den persönlichen Geschichten und Anekdoten genau das Werkzeug, mit denen Leugner und Verschwörer die Weltgemeinschaft einlullen. Und eben auch an dieser ?Grammatik? leicht als solche (Leugner und Verschwörer) zu identifizieren sind. Meist ist sogar das Vokabular ähnlich oder gar gleich. Darum diese Technik benutzen zu wollen, sollte man sehr, sehr durchdacht handeln.

Zum Szenarium ?Das radikale Biotop?: Eine neues Profil auf einer anderen Plattform muss ja auch erst einmal wieder neu aufgebaut werden. Bis die Anhängerschaft wieder die vorherige Dimensionen, die wie bei Trump & Co schon mal in die Millionen gehen kann, erreicht wird, das dauert aber. Und wird unter Umständen auch nie wieder geschafft. Darum sehe ich diese Verbannungstaktik nicht ganz so düster, wie hier auf dieser Grafik.

Zu: Querdenker, Covidioten und Proud Boys: So sprengt man radikale Echokammern

@uwe reuter
Danke für das Feedback - das mit dem "radikalen Biotop" sehen wir übrigens genau so, weswegen diese Entwicklung bei uns lediglich 5% Wahrscheinlichkeit bekommt (roter fast leerer Balken links daneben)- und somit eigentlich als unrealistisch deklariert wird.
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