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Inhouse-Knowhow

22.06.2022 Das Metaverse bietet auch dem ECommerce-Sektor interessante Geschäftsmöglichkeiten, auch wenn der Nachweis für die Wirtschaftlichkeit noch erbracht werden muss. Doch Händler sollten erstmal eigenes Know-how aufbauen, bevor sie sich in virtuelle Welten stürzen.

Redakteurin Frauke Schobelt (Bild: Hightext Verlag)
Bild: Hightext Verlag
Redakteurin Frauke Schobelt
Es ist schon richtig: Händler sollten sich auch mit virtuellen Welten und dem kommenden Metaverse beschäftigen, auch wenn sehr vieles noch in der Entwicklung ist, sehr visionär - und zum Teil auch noch sehr pixelig wirkt. Sehr viel wird von der Digitalbranche versprochen, aber noch ist überhaupt nicht klar, ob die Prognosen auch so eintreffen und die Nachweise der Wirtschaftlichkeit oder der Markenstärkung auch erbracht werden. Das hängt von sehr vielen Faktoren ab: Der Weiterentwicklung der Technologie, der Bezahlbarkeit der Geräte und dem Willen einer breiteren Zielgruppe, in virtuellen Welten nicht nur zu spielen und herumzuschlendern, sondern auch kräftig einzukaufen. Und auch von der Messbarkeit der Ergebnisse.

Das Metaverse hat viele Baumeister, noch ist vieles möglich und wer vorne mit dabei ist, kann es auch mitgestalten und mitformen. Von finanzstarken Konzernen wie Nike oder Adidas oder First Movern wie Herrenaustatter.de lässt sich da vielleicht das ein oder andere abschauen. Sowohl was sich lohnt und was man lieber lässt. Skins für Avatare lassen sich auch von kleineren Firmen anbieten. Und Augmented Reality kann auch im stationären Geschäft schon für ein prima Kundenerlebnis sorgen, sofern man seine digitalen Hausaufgaben gemacht hat.

Fahrlässig wäre es jedoch, wenn man sich vom Hype mitreißen ließe, ohne vernünftig abzuwägen, ob diese Welten überhaupt zum eigenen Geschäftsmodell und der angepeilten Zielgruppe passen. Besser ist es deshalb, erstmal eigenes Know-how aufzubauen, sich mit den Technologien und Plattformen auseinanderzusetzen und die Dienstleisterlandschaft nach passenden Partnern zu scannen.

Auch gibt es noch viele Risiken und Fragen, die noch nicht geklärt sind. So muss sich der Gesetzgeber beim Thema Datenschutz auch eingehender mit virtuellen Welten befassen und damit, wie Unternehmen mit den Daten umgehen dürfen, die Avatare hinterlassen.
Thema:

Metaverse und der Handel: Wie Unternehmen in virtuellen Welten Geld verdienen

Immer mehr Marken tasten sich vor in virtuelle Welten, die einmal das Metaverse bilden sollen. Was sich dabei von Vorreitern wie Nike und Adidas lernen lässt und welche Chancen und Risiken es gibt.

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Nikeland mit Shopping-Showroom auf Roblox. (Bild: Nike)
Bild: Nike
Nikeland mit Shopping-Showroom auf Roblox.

Kommentar von Frauke Schobelt

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