Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Blogger soll Milliarden-Schaden angerichtet haben

14.01.2009 In Südkorea wurde jetzt ein Blogger verhaftet. Der Vorwurf: Durch seine Beiträge im Web habe er Panik erzeugt und so die Devisenreserven um 2 Milliarden US-Dollar schrumpfen lassen. Die Verhaftung wegen Verstoßes gegen das Kommunikationsgesetz erinnert eher an die Politik der Stalinisten aus Nordkorea: Denn dem Blogger 'Minerva' droht eine mehrjährige Haftstrafe.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Nach Angaben der englischsprachigen Zeitung 'The Korea Herald' soll ein Arbeitsloser unter dem Pseudonym 'Minerva' Falschinformationen im Web verbreitet haben. Der Mann mit dem Alias 'Minerva' hatte über 100 Artikel publiziert. Der Blogger hatte Medienberichten zufolge richtig den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers, eine starke Abwertung der südkoreanischen Landeswährung gegenüber dem Dollar und Auswirkungen der US-Finanzkrise auf die südkoreanische Wirtschaft vorausgesagt. Auch hatte er sich kritisch zur Wirtschaftspolitik der Regierung geäußert. Einige seiner Voraussagen trafen nicht zu.

Ende 2008 solle 'Minerva'in einem Eintrag geschrieben haben, dass die Regierung die Banken des Landes angewiesen habe, keine Dollar mehr zu kaufen, um so den südkoreanischen Won zu stützen. Nach seinem Blog-Eintrag sei es zu einem Andrang auf den Dollar gekommen, so der Vorwurf. Dadurch sei die Stabilität des Wechselkurses weiter in Mitleidenschaft gezogen worden. Zur Stabilisierung des Marktes habe die Regierung einen Teil der Devisenreserven mobilisieren müssen.

Der Mann muss mit einer Anklage wegen Verstoßes gegen das Kommunikationsgesetz rechnen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe. Der Verdächtige hatte die Veröffentlichung der Artikel zugegeben, jedoch gesagt, er habe mit seinen kritischen Kommentaren sozial unterpreviligierten Menschen helfen wollen. Er sei sich keiner Schuld bewusst. Inzwischen wird der Fall in Südkorea kontrovers diskutiert.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Verwandte Beiträge zu dieser Analyse
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:
Relation Browser Tags/Schlagwörter und Unternehmen: