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Kleinkinder können heute eher surfen als schwimmen
24.01.2011 Kleinkinder können heutzutage eher eine Maus navigieren, ein Computerspiel spielen oder ein Smartphone bedienen als schwimmen, ihre Schnürsenkel binden oder das eigene Frühstück vorbereiten. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie 'Digital Diaries' von AVG . Das Unternehmen erforscht, wie der Umgang von Kindern mit Computertechnik ihr soziales bzw. motorisches Verhalten ändert.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Es können mehr kleine Kinder PC-spielen als Fahrrad fahren. 58 Prozent der 2-5jährigen Kinder - und sogar 44 Prozent der 2-3jährigen - wissen, wie man ein Computerspiel spielt. Im Vergleich dazu können nur 43 Prozent der Kinder im Alter von 2-3 Jahren Fahrrad fahren.
- Es können mehr zwei- bis fünfjährige Kinder mit Smartphone-Apps umgehen (19 Prozent) als ihre Schnürsenkel binden (9 Prozent). Dabei sind es fast ebenso viele Zwei- bis Dreijährige (17 Prozent), die eine Smartphone-Anwendung bedienen können, wie Vier- bis Fünfjährige (21 Prozent).
- 25 Prozent der Kleinkinder können einen Webbrowser am PC öffnen, aber nur 20 Prozent können ohne Hilfsmittel schwimmen. 63 Prozent können einen Computer selbstständig einschalten, 69 Prozent wissen, wie man mit der Maus umgeht. Doch wie man einen Notruf tätigt, wissen nur 20 Prozent.
- Es gibt keinen großen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen in dieser Altersgruppe. 58 Prozent der Jungen und 59 Prozent der Mädchen können PC-spielen, ähnlich dicht ist die Statistik hinsichtlich der Fähigkeit, einen mobilen Anruf zu tätigen (28 Prozent der Mädchen, 29 Prozent der Jungen).
- Mütter, die über 35 Jahre alt sind, achten mehr darauf, den Kindern Lebenskompetenzen zu vermitteln, wie etwa das eigene Zubereiten des Frühstücks oder das Binden von Schnürsenkeln.
