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November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
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Messenger, Podcasts, VR/AR: Diese Technik-Trends setzen sich durch
06.07.2018 Im Zuge der Digitalisierung erkennen immer mehr Verlage und Medienschaffende die Bedeutung von Medieninnovationen. In regelmäßigen Abständen kämpfen neue Technologien um den Marktdurchbruch. Darüber entscheiden aber letztendlich die Verbraucher und diese wurden nun gefragt. Eine repräsentative Studie von Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg zeigt, dass die Deutschen grundsätzlich offen sind gegenüber Innovationen in den Medien. In puncto Zahlungsbereitschaft sind die Befragten aber noch sehr zurückhaltend.
Podcasts: Kostenlose Unterhaltung und Weiterbildung
Podcasts sind das Format der Stunde. Immer mehr Privatleute, Verlage oder auch freie Redakteure setzen auf die Audiodateien, um Inhalte zu verbreiten. Die Studie von nextMedia.Hamburg zeigt: 51 Prozent der Deutschen haben bereits einen Podcast gehört, elf Prozent wollen dies noch machen. Auch in Zukunft wird Werbung aller Voraussicht nach eines der wichtigsten Erlösmittel aus Podcasts sein, denn nur sechs Prozent der Deutschen sind bereit, für Podcasts Geld auszugeben. Beliebt bei Podcasts sind vor allem Reportagen (hören 62 Prozent gerne), Nachrichten (45 Prozent), Interviews und Talkrunden (37 Prozent) sowie Erzählungen (34 Prozent). Inhaltlich soll dann vor allem unterhalten werden. Auch Politik und Wirtschaft sind passende Themen für das Format, weniger hingegen Inhalte aus dem Bereich Technik.Messenger-Angebote: Deutsche wollen auf WhatsApp unter Freunden bleiben
Ein weiteres neues Format, dass Verlage zunehmend nutzen, um Inhalte einzubinden und zu verbreiten, sind Messenger-Dienste wie Facebook Messenger und WhatsApp. Hier sind Erfahrungswerte und Erwartungshaltung der Deutschen deutlich niedriger als bei Podcasts. Nur 32 Prozent nutzen solche Angebote, 14 Prozent wollen dies in Zukunft tun. Die Mehrheit von 54 Prozent lehnt das Angebot ab und möchte es auch zukünftig nicht nutzen. Die Gründe für eine ablehnende Haltung gegenüber Messenger-Angeboten sind vielseitig: Auschlaggebend ist, dass eine Mehrheit von 55 Prozent nur Nachrichten von Freunden erhalten möchte, aber auch der Datenschutz und die Angst vor Spam spielen eine Rolle.Wie bei allen neuen Formaten stehen auch bei Messenger-Diensten die Verlage vor der Herausforderung einer wirtschaftlichen Umsetzung. Denn zum einen können sich aktuell nur zwölf Prozent der Deutschen vorstellen, Geld für solche Dienste auszugeben, zum anderen lehnen 76 Prozent Werbung Dritter im Rahmen von Messenger-Angeboten von Medien ab.
