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Kaufverhalten

VerbraucherInnen wollen mehr regionale Onlinehandels-Angebote

16.03.2023 Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Online- und Offline-Handel verschmelzen werden. Beim Online-Einkauf sind die Deutschen allerdings gespalten. Gerade die Jüngeren kaufen lieber im Internet.

 (Bild: Gerd Altmann / Pixabay)
Bild: Gerd Altmann / Pixabay
Online bestellen, aber dabei trotzdem den lokalen Handel unterstützen - das möchte eine deutliche Mehrheit der Online-Shopper. 61 Prozent wünschen sich, dass mehr Einzelhändler ihrer Region ein Online-Angebot haben. In Großstädten ist dieser Wunsch stärker ausgeprägt (64 Prozent) als in ländlichen Regionen (53 Prozent). Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom   unter 1.024 Online-Shoppern ab 16 Jahren in Deutschland. 85 Prozent der Online-Shopper sind zudem davon überzeugt, dass sich der stationäre Handel in den Innenstädten neu erfinden muss. 60 Prozent glauben, durch die Digitalisierung werden der Online- und Offline-Handel verschmelzen.

39 Prozent der Online-Shopper sagen, das Online-Angebot der Einzelhändler in ihrer Region habe sich seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich verbessert. In Großstädten sind 43 Prozent dieser Auffassung, in ländlichen Regionen nur 30 Prozent. Auch von denen, die online auf Shoppingtour gehen, kaufen viele noch gerne vor Ort: Nur jeder zweite Online-Shopper (50 Prozent) kauft grundsätzlich lieber im Internet als im Geschäft. Dabei zeigen sich die typischen Altersunterschiede: Während 61 Prozent der 16- bis 29-Jährigen lieber online shoppen, sind es bei den 30- bis 49-Jährigen 53 Prozent und bei den 50- bis 59-Jährigen 51 Prozent. In der Altersgruppe der über 60-jährigen Online-Shopper kauft dagegen nur etwa ein Drittel (37 Prozent) lieber im Internet als vor Ort ein.
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