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Fahrdienst gegen Frankreich: Uber will keine Mindeststandards
18.12.2014 Der Fahrgelegenheiten-Vermittler Uber beschwert sich bei der EU-Kommission gegen ein französisches Gesetz - das sieht Mindeststandards für Chauffeure vor, berichtet Heise . Dabei geht es nur scheinbar um einen formaljuristischen Aspekt.
Wahrscheinlicher erscheint jedoch, dass das Mittlerportal sich daran stößt, dass der Gesetzgeber Ubers disruptiver Kraft Ketten anlegen will: Uber genießt wegen fehlender Standards bei Autos und Fahrern sowie schlanker Web-Strukturen des Unternehmens ökonomische Vorteile gegenüber den Taxizentralen. Ein entsprechendes Gesetz über Mindeststandards (wie beispielsweise Versicherungen, Mindestlohn, Fahrerlizenzen) würde die Auslagerung von Ubers Kosten und Risiken an die Gemeinschaft beenden: Aktuell sind diese externalisiert - das heißt Steuerzahler und Passagiere finanzieren das Geschäftsmodell mit, wie iBusiness.de in seiner Analyse Externalisierung - Wie das Web die Bürger ausbeutet aufgezeigt hat.
