Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Jeder Zweite würder eher aufs TV als aufs Smartphone verzichten
14.11.2014 Mobile First: Dritte Welle der G+J Mobile 360° Studie zeigt, wie sehr die mobile Internet-Nutzung den Alltag durchdringt - und wie wichtig das Medium für Werbungtreibende ist.
- Mobile-Nutzer sind "always on"Die Smartphone User sind im Verlauf der letzten Jahre immer erfahrener geworden: so sind knapp 80 Prozent von ihnen seit mehr als zwei Jahren im mobilen Internet aktiv. Dabei surfen knapp 88 Prozent mehrmals täglich im mobilen Internet und jeder zweite ist dabei über 40 Minuten pro Tag online - vor zwei Jahren war gerade mal ein Drittel der User so lange im mobilen Internet. Vor allem an Orten, wo man warten muss, ist der Griff zum Smartphone gefragt: gut drei Viertel der Befragten geben an, in Wartebereichen/Wartezimmern oder im Zug/Flughafen/Nahverkehr auf das mobile Internet zuzugreifen.
- Informationen sind wichtiger als Social Media-AktivitätenAusschlaggebend für die mobile Internetnutzung ist nach wie vor das Informationsbedürfnis der Menschen. Zentrale Nutzungsgründe für die überwiegende Mehrheit der Befragten sind der Bezug von aktuellen Informationen, nach dem Weg schauen, lokale Informationen und Informationen über Produkte oder Dienstleistungen. Erst an fünfter Stelle werden soziale Netzwerke genannt.
- Samsung und Apple sind die bevorzugten Smartphone-HerstellerBei den genutzten Endgeräten hat Samsung mit 42,6 Prozent eindeutig die Nase vorn und liegt damit klar vor dem Zweitplatzierten Apple (20,8 Prozent). Auch in Zukunft würden viele User ihren aktuellen Hersteller erneut auswählen - Apple User sind hier mit einer Wiederkaufsrate von 89 Prozent noch treuer als die Samsung-Nutzer (82 Prozent).
- Schwierige Zeiten für klassische elektronische MedienDas Fernsehen als alleinunterhaltendes Medium verliert immer mehr an Bedeutung: so sagen 39,2 Prozent der Befragten, dass sie häufig mit dem Smartphone online sind, während sie Fernsehen.
Dabei dient das Smartphone für die Mehrheit hauptsächlich als Ablenkung, während Werbung läuft oder weil die Sendung zu langweilig ist. Die Anzahl der User, die im Zweifel sogar eher auf ihren Fernseher als auf ihr Smartphone verzichten würde, ist in den letzten zwei Jahren um 4,25 Prozent gestiegen und beläuft sich damit auf 44,2 Prozent der Befragten. Bei den Teens und Twens sind es sogar 62,5 Prozent. Auch die Computer-Nutzung sinkt durch das handlichere Smartphone. - Mobile Commerce: Das Handy als Shopping-Begleiter für die HosentascheDas Smartphone wird gleichzeitig immer mehr zum Shopping-Instrument. Hatten vor zwei Jahren 49,9 Prozent schon einmal einen Kauf damit getätigt, sind es in der aktuellen Welle 69,2 Prozent. Dabei bestellten 82,3 Prozent der Nutzer über Amazon, das damit mit deutlichem Abstand den Markt beherrscht. Ebay als Zweitplatzierter wird von 41,8 Prozent der Befragten genutzt. Neben kostenpflichtigen Apps (69 Prozent) kaufen die Smartphone User hauptsächlich Bücher (62 Prozent) und Flug- oder Bahntickets (46 Prozent) über das mobile Internet.
In der Customer Journey ist das Smartphone ein sehr wichtiger Ausgangspunkt: 37 Prozent der Befragten geben an, als erstes zum Smartphone zu greifen, wenn sie Informationen über Produkte oder Dienstleistungen brauche. Und für knapp drei Viertel der User ist das Smartphne ein wichtiger Kanal, um Informationen für Kaufentscheidungen einzuholen. - Hohe Akzeptanz für Mobile AdvertisingAnnähernd zwei Drittel der Smartphone User zeigen sich aufgeschlossen für Werbung, weil ihnen bewusst ist, dass diese die kostenfreie Nutzung einer App oder Website ermöglicht. Entscheidend ist dabei allerdings, dass die Nutzung des mobilen Angebotes durch das Mobile Advertising nicht beeinträchtigt wird. In der Praxis ist dies aufgrund der eingeschränkten Größe des Handy-Displays wohl in den seltensten Fällen möglich.
Grundlage für die Studie ist das G+J Mobile Panel mit insgesamt 1.400 Smartphone-Usern, von denen 433 Smartphone User und 260 Tablet-PC User im Zeitraum vom 11.6. bis 14.7.2014 zu ihrer mobilen Internetnutzung befragt wurden. Die Verteilung der Panelisten entspricht nach Geschlecht und Alter der AGOF mobile facts.
