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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
481 Milliarden Euro: So groß ist Deutschlands Digitalwirtschaft
21.09.2026 Zum ersten Mal nach Geschäftstätigkeit gemessen: Mit 229.000 Unternehmen kommt die deutsche Digitalwirtschaft auf eine Bruttowertschöpfung von 481 Milliarden Euro. Einschließlich digital transformierter Branchen liegt die digitale Wertschöpfung bei mehr als einer Billion Euro.
Dabei ist die Digitalwirtschaft stark mittelständisch geprägt: 95 Prozent der erfassten Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen. Die Untersuchung grenzt den Markt nicht anhand klassischer Branchencodes ab, sondern danach, welche Bedeutung digitale Technologien für die tatsächliche Wertschöpfung eines Unternehmens haben.
Für die Untersuchung wurden rund 1,4 Millionen marktaktive Unternehmen in Deutschland analysiert. Der Studienpartner Istari.ai , eine Ausgründung des ZEW Mannheim , analysierte dafür die aktuelle Geschäftstätigkeit der Unternehmen und ordnete ihnen unter anderem eine Kategorie und einen Digitalisierungsgrad zu.
Digitale Wertschöpfung erreicht mehr als eine Billion Euro
Das Modell orientiert sich an einem Schichtenansatz der OECD . Zur Digitalwirtschaft zählen demzufolge die digitale Kernwirtschaft sowie Unternehmen mit digital getriebenen Geschäftsmodellen. Hinzu kommen als dritte Kategorie digital transformierte Branchen, deren eigentliches Kerngeschäft nicht digital sein muss, deren Prozesse, Produkte oder Geschäftsmodelle jedoch maßgeblich durch digitale Technologien verändert werden. Werden auch diese digital transformierten Unternehmen berücksichtigt, betreiben laut Studie 24,7 Prozent aller Unternehmen in Deutschland digitale Wertschöpfung. Ihre Bruttowertschöpfung summiert sich auf mehr als eine Billion Euro.
Deutschlands Digitalunternehmen beschäftigen rund neun Millionen Menschen. Mit Blick auf die gesamte digitale Wertschöpfung sind es mehr als 15 Millionen.
