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Checkliste: Shops für Mobile-Commerce optimieren

04.01.18 Auch wenn die meisten Online-Shops bereits für mobile Zugriffe optimiert sind, gibt es noch einige Angebote mit Nachholbedarf. Nachzügler sollten nun schleunigst handeln. Denn: Überzeugt der mobile Webauftritt nicht in kürzester Zeit, ist der Bestands- oder potenzielle Neukunde Geschichte. Die Online-Agentur Neofonie Mobile zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen hat zusammengefasst, worauf bei der Planung mobiler Einkaufswelten zu achten ist.

 (Bild: Locafox)
Bild: Locafox

1. Erst Anforderungen identifizieren, dann Technologie wählen

Mobile Webseite, responsives Design oder browserbasierte Web-App? Diese Frage dominiert bei der Erstellung eines mobilen Online-Angebots. Mit Progressive Web-Apps (PWA) und Accelerated Mobile Pages (AMP) gelangen zudem neue Technologien in den Vordergrund, schon allein aus Google-Ranking-Sicht und Performance-Vorteilen. Auch über native Apps sollten Entscheider nachdenken, sie sind aber nicht zwingend notwendig, denn die Anforderungen entscheiden über die Technologie und nicht andersrum.

2. Schlanke User Journey führt zu wiederkehrenden Produktkäufern

Der Nutzer möchte mit wenigen Klicks oder Wischbewegungen zum Ziel gelangen: seien es benötigte Unternehmensinformationen, zum Online-Shop oder direkt zum Produkt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die User Journey schneller endet als sie angefangen hat. Erfahrungsgemäß ist es ideal, wenn der User sein Ziel, etwa eine Produktbestellung, in weniger als fünf Klicks erreicht.

3. Übersichtliche Seiten für höheres Kaufinteresse

Mobil-optimierte Webseiten-Layouts sind gut, doch oftmals scheitern Produktkataloge und Übersichtsseiten an schier unendlich langen Listen. Die vertikale Navigation durch den Online-Shop sollte daher möglichst kurz gehalten und eher mehrere Produktseiten und entsprechende Filter-Mechanismen implementiert werden. Dadurch steigern ECommerce-Plattformen das Käuferinteresse.

4. Geschwindigkeit als Schlüssel - optimierte Mediendateien

Lange Ladezeiten erzeugen die höchsten Abbruchraten. Mobil-optimierte Bilder, Videos und Audiodateien sorgen für schnelle Zugriffszeiten, niedrige Roamingkosten und erhöhen die Bereitschaft beim Endverbraucher, sich über das Produktangebot detailliert zu informieren oder einen Kauf zu tätigen.

5. Mit relevanten Informationen die Zielgruppe erreichen

Umfangreiche Informationen sind für den Kunden wichtig, genauso wichtig ist es aber auch schnell auf den Punkt zu kommen. Gemischt mit mobil-optimierten Inhalten, reicht es oftmals, anstelle von ausführlichen Beschreibungen, kurze aber erschöpfende Produktinformationen anzubieten.

6. Alles in einer Hand: Ökosystem erschaffen

Neue Browser-Tabs, das Öffnen externer Apps - sobald der Endverbraucher beginnt zwischen den Anwendungen zu springen, sinkt die Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass der Nutzer alle begleitenden Services direkt auf der Webseite findet und diese auch nutzen kann. Angefangen beim Login über Social Media-Plattformen bis hin zum Kaufabschluss über Payment-Provider - ideal ist es, wenn diese Services über den eigenen Webauftritt ablaufen und sie ein Ökosystem darstellen.

7. Impuls durch Push-Benachrichtigungen

Push-Benachrichtigungen stellen vor allem bei nativen Apps eine ideale Möglichkeit dar, den Endverbraucher stets über Produktupdates oder Sonderangebote zu informieren. Jede Zielgruppe ist anders und anhand der Interaktion sind die Resonanz, das Kundeninteresse und deren Gewohnheiten einsehbar. Auch Progressive Web Apps stellen diese Funktionen zur Verfügung, wodurch Online-Händler auch ohne native App Kaufimpulse setzen können.

8. Personalisierte Inhalte für eine zielgerichtete Kundenansprache

Spätestens mit einem Nutzer-Login erhalten Online-Shops zahlreiche Möglichkeiten, das Informations- und Produktangebot flexibel anzupassen. Durch die Angaben von beispielsweise Alter, Geschlecht und Wohnort, lässt sich das Inhalts- und Produktangebot nutzerspezifisch anpassen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Anzeige geschlechtsspezifischer Kleidungsartikel. Neben diesen individuellen Produktkatalogen, erlauben auch zugeschnittene Push-Benachrichtigungen die direkte Ansprache von ausgewählten Zielgruppen.

9. Testen zur Erfolgsmessung bei verschiedenen Zielgruppen

Die Zielgruppe kennenzulernen und sich in sie hineinzuversetzen, stellt oftmals eine gro?e Herausforderung dar. Aus diesem Grund sorgen regelmäßige Änderungen am Layout, den Preisen oder integrierter Werbemaßnahmen des mobil-optimierten Online-Shops für eine bessere Analyse der Kundeninteressen. Schon allein durch kleine Änderungen am Layout können Nutzerinteraktionen unterschiedlicher Zielgruppen Aufschluss über Kaufinteressen geben.

10. Einheitlichkeit statt Verwirrung - Crosschannel-Marketing

Vom stationären Geschäft über einen ECommerce-Shop bis hin zur mobilen Lösung - wichtig ist, dass alle Kanäle miteinander verbunden sind. Der potenzielle Käufer möchte offline und online abgeholt werden und lässt sich über Crosschannel-Marketing überzeugen. Dabei ist es wichtig, dass sich die Kanäle ergänzen, einen Mehrwert bieten und die Nutzerinteraktion anregen.

(Autor: Dominik Grollmann )

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