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Google macht Android tauglich für Virtual Reality

09.02.2016 Google widmet sich verstärkt dem Thema Virtual Reality. Einem Bericht der Financial Times zufolge soll aus dem Experimentier-Projekt Cardboard schon bald ein veritables Produkt werden.

 (Bild: Google)
Bild: Google
Wie die Financial Times   berichtet (kostenpflichtiger Artikel), will Google   seine Aktivitäten in Richtung Virtual Reality intensivieren. Das Unternehmen arbeitet an einer Weiterentwicklung des Project Cardboard, das herkömmliche Smartphones in VR-Geräte verwandelt. Während das ursprüngliche Projekt aus einfacher Pappe bestand und lediglich als Technologie-Demo fungierte, soll der Nachfolger aus Plastik gefertigt sein, über verbesserte Linsen verfügen und mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet sein. Damit dürfte das neue Produkt eher der Samsung VR Gear ähneln.

Außerdem will Google VR-Funktionen direkt in das Betriebssystem Android integrieren. Auch dieser Schritt könnte das VR-Thema weiter beflügeln. Für Entwickler ist es einfacher, entsprechende Apps zu entwickeln, wenn sie direkt auf Betriebssystemfunktionen zugreifen können.

Virtual Reality zählt zu den vielversprechenden Technologietrends. Noch in diesem Jahr sollen zahlreiche hochkarätige Hardwarevorstellungen - etwa von Oculus   oder Sony   - anstehen. Mit Spannung wird erwartet, welche Anwendungen sich bei den Konsumenten durchsetzen werden (siehe iBusiness: Von Porno bis E-Learning - Wo die Zukunftsmärkte für VR-Content liegen).
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