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Digitalisierung mit angezogener Handbremse: Mangel an Top-Talenten ist Schuld

17.05.17 Laut einer globalen Studie von Russell Reynolds Associates zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser unter 1.500 Top-Entscheidern, ist jedes zweite Unternehmen weltweit von der digitalen Disruption erfasst. Der Mangel an Digitalexperten auf Vorstandsebene bremst die Umsetzung jedoch aus.

 (Bild: geralt / pixabay.de)
Bild: geralt / Pixabay.de
Der Studie zufolge rechnen Top-Entscheider weltweit mit einer deutlichen Zunahme der digitalen Disruption in allen Sektoren. Vor allem die Healthcareindustrie, die Finanzbranche und Industrieunternehmen erwarten 2017 den größten Digitalisierungsschub. Durch Mangel an Top-Talenten, die Trägheit großer Institutionen und interne Silostrukturen, gerät die Umsetzung jedoch ins Stocken.

In allen untersuchten Branchen habe mindestens die Hälfte mit der digitalen Transformation begonnen, in Technologie- und Konsumgüterfirmen sogar fast drei Viertel (74 Prozent bzw. 73 Prozent). Den größten Sprung erwarten laut der Studie Führungskräfte in der Healthcareindustrie: Während heute erst 56 Prozent aller Akteure betroffen sind, sollen es innerhalb der nächsten zwölf Monate bereits 72 Prozent sein. Auch bei Finanzdienstleistern (von 65 Prozent auf 77 Prozent) und Industrieunternehmen (von 51 Prozent auf 63 Prozent) werde ein großer Schub erwartet. Im Vordergrund stünden bei den 1.500 befragten Führungskräften solche Initiativen, die eine verstärkte Kundenbindung(77 Prozent), eine verbesserte Datenerfassung (71 Prozent) sowie die Nutzung neuer Marketingkanäle (70 Prozent) fokussierten. Dabei seien jedoch nur 44 Prozent der Befragten überzeugt, dass die verfügbaren Daten ausreichend effektiv genutzt würden.

Strategisch sei die Digitalisierung erfasst, bei deutschen Unternehmen laufe die Umsetzung aber viel zu langsam. Laut den Studienergebnissen verfügen in Deutschland lediglich 37 Prozent der DAX- und sogar nur 35 Prozent der M-DAX Unternehmen über einen Digitalexperten in ihren Aufsichtsräten. Jeder zweite Top-Manager klage über fehlendes Know-How und hausinterne Expertise. 49 Prozent gäben die Trägheit der Organisation und 47 Prozent die Silomentalität in vielen Funktionen als große Hindernisse an.

Bei der Umsetzung gäbe es deutliche Unterschiede zwischen Europa und den USA: In Europa sei in 46 Prozent der Fälle der CEO verantwortlich für die Digital-Strategie. In den USA träfe dies nur auf 34 Prozent der Organisationen zu. Dafür nehme bei amerikanischen Unternehmen der CMO (21 Prozent) deutlich mehr Einfluss.

(Autor: Verena Reiser )

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