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Public Relations: Wie Händler von Social Media profitieren
11.05.2016 Handelsunternehmen nutzen Social Media differenzierter und professioneller, sowohl für die interne als auch für die externe Kommunikation. Sie profitieren unter anderem von einer besseren Informationsverbreitung als auch von weniger hierarchischer Kommunikation. Das geht aus einer Studie des EHI Retail Institute hervor.
Soziale Medien machen einen Großteil der PR-Arbeit aus
Der Trend zu stärkerer Präsenz in sozialen Medien insgesamt setzt sich fort. So ist nicht nur eine immer noch steigende Anzahl von Handelsunternehmen bei den klassischen Social-Media-Plattformen wie Facebook (92 Prozent), Youtube (67 Prozent) oder Twitter (49 Prozent) vertreten. Immer mehr Unternehmen streuen ihre Kommunikation breiter auf andere soziale Netzwerke, auch wenn nach wie vor am häufigsten Facebook genutzt wird. So sind in diesem Jahr bei einigen Händlern Instagram (18 Prozent), Pinterest (7 Prozent) und auch Snapchat (2 Prozent) dazu gekommen. Bei fast 40 Prozent der Unternehmen macht die Arbeit in den sozialen Medien immerhin 40 Prozent der Kommunikationsarbeit aus.Über viele Kanäle zu kommunizieren, ist also längst selbstverständlich. Printmedien bleiben dabei aber ein wichtiger Bestandteil der Kommunikationsarbeit. 87 Prozent geben Print im Bedeutungsranking den ersten Platz, gefolgt von Online-Medien (70 Prozent) und Social Media (62 Prozent). Nichts desto trotz steigt die Relevanz der digitalen Kanäle weiter an. Das spiegelt sich auch im Presseverteiler wider, in dem digitale Medien einen immer größeren Raum einnehmen. Bei bereits einem Drittel der Unternehmen machen diese schon die Hälfte der Adressaten im Presseverteiler aus.
Mobile und Augmented Reality noch unbedeutend
Mobile PR hat sich bis jetzt genauso wenig durchgesetzt wie der Bereich Augmented Reality, nur acht bzw. fünf Prozent setzen darauf. Allerdings erwarten die PR-Profis des Handels zumindest bei der mobilen Kommunikation zukünftig eine größere Relevanz.An der Untersuchung haben sich die PR-Vertreter aus 97 Handelsunternehmen beteiligt, die meisten davon aus Deutschland, einige aus der Schweiz. Die teilnehmenden deutschen Handelsunternehmen, darunter knapp die Hälfte der Top 20 des deutschen Einzelhandels, erwirtschaften zusammen einen Nettoumsatz von rund 145 Milliarden Euro.

