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Mobilitätskonzept: Smart startet privates Carsharing

09.01.2017 Smart bastelt weiter an einem Mobilitätskonzept für seine Kunden: In Zukunft sollen sie mit ihren Autos eigene, private Carsharing-Netze bilden können.

 (Bild: MikeBirdy/pixabay)
Bild: MikeBirdy/Pixabay
"Smart ready to share" heißt ein neuer Service des Automobilherstellers Smart  , mit dem Privatpersonen ihr Auto für privates Carsharing zur Verfügung stellen können. Die Nutzung soll ähnlich dem Angebot von car2go   funktionieren und richtet sich neben junge urbane Menschen insbesondere an Freiberufler und Kleingewerbe­treibende, die so ihren Fuhrpark effizient managen können.

Innerhalb weniger Sekunden können autorisierte Nutzer mit ihrem Smartphone das Auto von Freunden öffnen und fahren. "Smart ready to share" soll im Frühjahr 2017 in ausgewählten deutschen Städten starten.

Eingeschränkter Nutzerkreis

Der Service startet zunächst als Zusatzangebot zu "Smart ready to drop", einem Testlauf für Paketzustellung. Teilnehmer dieses Beta-Tests können ab Frühjahr "Smart ready to share" nutzen und ihr Auto an Freunde, Kollegen oder Verwandte verleihen.

Das Angebot ist Smartphone-basiert und nutzt die "Keyless Entry"-Funktion des Fahrzeugs. Der Smart-Besitzer kann per App die zeitliche Verfügbarkeit seines Fahrzeugs festlegen und Freunde sowie Kollegen zur Nutzung einladen. Diese bekommen dann eine E-Mail, um sich zu registrieren und einen Account anzulegen. Danach können die vom Smart-Fahrer definierten Personen das Fahrzeug per App buchen und mit dem Smartphone öffnen. Die App fungiert dabei auch als digitales Fahrtenbuch und macht so das Carsharing für alle Nutzer unkompliziert, übersichtlich und sicher.

Der Besitzer kann zusätzlich eine so genannte "Homezone" aktivieren. Mit dieser Funktion lässt sich verwalten, wohin das Fahrzeug zurückgebracht werden muss. Als letzten Schritt muss er einen Fahrzeugschlüssel im Smart deponieren, damit die freigeschalteten Nutzer fahren können. Nach der Fahrt wird das Fahrzeug wiederum per App verschlossen und die Buchung beendet. Danach ist das Fahrzeug wieder für alle anderen Nutzer freigeschaltet.

Während des Beta-Tests übernimmt Smart etwaige zusätzliche Versicherungskosten. Für den Serienstart ist geplant, dass Fahrzeugbesitzer die Möglichkeit haben, nicht nur das Fahrzeug, sondern auch dessen Kosten mit anderen Nutzern zu teilen. Die "Smart ready to"-App macht eine Abrechnung künftig einfach und unkompliziert.
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