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So präsent sind Automarken im Web

18.09.2017 Die Hamburger Agentur NetzwerkReklame   hat die digitale Präsenz der 20 größten Automobilhersteller untersucht. Um sowohl das klassische Internet als auch die Präsenz in sozialen Netzwerken zu analysieren, wurde der Traffic auf der eigenen Website sowie die Likes auf Facebook mit der aktuellen Anzahl der für diese Marken zugelassenen Fahrzeuge in Relation gesetzt. So können Volumenhersteller mit Nischenanbietern verglichen werden.

 (Bild: skeeze / CC0)
Bild: skeeze / CC0
Absolut gesehen liegt Volkswagen   mit 4,3 Millionen Website-Visits vorn, was angesichts der starken Marktposition mit fast 10 Millionen zugelassenen VWs in Deutschland nicht verwundert. Platz zwei belegt Mercedes   mit 4,2 Millionen Visits, gefolgt von Renault   (2,8 Millionen) und Audi   (2,6 Millionen). In Relation zum Fahrzeugbestand liegen dagegen Dacia  , Honda  , Renault   und SEAT   vorn. In dieser Betrachtung ist die Webreichweite von Volkswagen klar unterdurchschnittlich. Die starke Web-Performance von Renault wird getrübt durch die recht kurze Besuchsdauer von unter zwei Minuten je Visit, während der Mittelwert über alle Automarken fast vier Minuten beträgt. Mit fast 6 Minuten kann Audi die Nutzer am längsten auf der Website halten.

 (Bild: NetzwerkReklame)
Bild: NetzwerkReklame



Audi mit den meisten Facebook Likes klar vor BMW

Die meisten Likes aus Deutschland unter den untersuchten 20 Herstellern weist Audi mit 1,14 Millionen Likes auf Facebook   auf. Im Schnitt liegt die Anzahl der Facebook-Fans einer Marke bei einem Fünftel (genauer 21 Prozent) der zugelassenen Fahrzeuge. Außergewöhnlich viele Facebook-Fans in Relation zum Fahrzeugbestand in Deutschland weist KIA   auf mit über 450.000 Fans bei nur 595.000 zugelassenen Autos. Ebenfalls sehr gute Werte erzielt einerseits der Premium-Anbieter Volvo  , aber eben auch ein Budget-Anbieter wie Dacia.

Den größten Nachholbedarf hat derzeit Fiat. Nur 289.000 Visits und 112.000 deutschen Fans sind in Relation zu den über 1,5 Millionen zugelassenen Autos klar zu wenig. Auch Peugeot tut sich in beiden Bereichen noch sehr schwer. An der Attraktivität der Fahrzeuge wird es nicht liegen, hat Fiat doch derzeit mit dem 500er ein gerade bei jüngeren Zielgruppen sehr gefragtes Auto im Programm.

 (Bild: NetzwerkReklame)
Bild: NetzwerkReklame

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