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Web 3.0: Starbucks überlässt Produktentwicklung seinen Kunden

02.04.2008 Seine Kunden am Entwicklungsprozess neuer Produkte zu beteiligen, ist ein Element des Web 3.0. Doch wo der Kunde bisher bloß im Rahmen von Marktforschung in die Produktentwicklung miteinbezogen wurde, gehen immer mehr Unternehmen den direkten Weg und fordern ihre Kunden aktiv zur Mitarbeit auf. So jetzt auch die US-Kaffeekette Starbucks.

 (Bild: SXC.hu/Sirje Koop-Palmqvist)
Bild: SXC.hu/Sirje Koop-Palmqvist
Kaffee-Riese Starbucks   beteiligt seine Kunden zukünftig an der Produktentwicklung und gab dazu vergangene Woche seine Pläne für den Start eines eigenen Social Networks bekannt. Bei MyStarbucksIdea   sollen die Starbucks-Kunden innerhalb des Netzwerkes neue Ideen liefern, um so die Service-Leistungen und die Produkte der Kette zu verbessern. Die Kunden können dann über abstimmen. Die Umsetzung der besten Ideen und der Entwicklungsstände werden dann in dem Blog Ideas in Action   veröffentlicht.

Die Vorschläge werden von einem extra eingesetzten Starbucks-Team in den USA auf ihre Machbarkeit hin überprüft und anschließend umgesetzt. In welchen Umfang und ob die Umsetzung auch auf die internationalen Märkte übertragen werde, obliege dabei diesem internen Team, erklärt Inga Mönch , Sprecherin von Starbucks-Deutschland, gegenüber iBusiness das Verfahren.

Das Netzwerk startet zwar weltweit, "ist aber zur Zeit nur in englischer Sprache im Netz verfügbar", schränkt Mönch ein. Ob das Netzwerk auch in andere Sprachen übertragen wird, ist noch nicht entschieden. Starbucks deutet gegenüber iBusiness lediglich an, dass "die Möglichkeit" bestehe, "andere Sprachen zukünftig zu berücksichtigen."
Alexandra Wheeler , Leiterin des Bereiches Digital Strategy, gibt sich optimistisch. "Die Seite gibt den Nutzern die Möglichkeit, sich mit den Ideen anderer Nutzer auseinander zu setzten und seine Lieblings-Einfälle an die Spitze wählen", begründet sie den Schritt in das Web 3.0.
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