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Studie: E-Paper wirkt genauso gut wie gedrucktes Papier

02.12.2015 E-Paper wirkt - zumindest auf dem Papier: Wie eine Studie der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft ergab, gibt es keine Wirkungsunterschiede zwischen Print- und EPaper-Werbung. Nur: Keiner merkt's, weil die Auflage von E-Paper viel zu gering ist.

 (Bild: Pixabay / CC0)
Bild: Pixabay / CC0
Gedruckte Zeitungsanzeigen werden - formatunabhängig und über alle Kampagnen hinweg - zu 56 Prozent beachtet, die Anzeigen im E-Paper der Tageszeitung zu 53 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft   in einer Online-Befragung von 4.700 Zeitungslesern. Nach Angaben des Verbands besteht also kein relevanter Wirkungsunterschied zwischen den beiden Ausgabeformen.

Bei den Lesern der EPaper-Ausgabe sind Anzeigenbeachtung und ungestützte Werbeerinnerung demnach genauso gut wie bei den Lesern der gedruckten Ausgabe. In beiden Kanälen werden die Anzeigen gleich gut wahrgenommen und erinnert.

Auflage von E-Paper noch sehr niedrig

Allerdings: Auch wenn Werbung in E-Paper theoretisch funktioniert, wird sie kaum wahrgenommen. Insgesamt werden täglich lediglich 850.000 EPaper-Ausgaben deutscher Zeitungen verkauft - das sind nicht einmal fünf Prozent der Gesamtauflage von 17,45 Millionen Tageszeitungen, die täglich verbreitet werden.

Freuen dürfte die Nachricht dagegen die Anbieter von PDF- oder Flash-Blätterkatalogen. Der Wirkungsnachweise dürfte sich schließlich auch auf ihre Produkte übertragen lassen.

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