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Deutsche Pharmaindustrie zu blöde für eBusiness
26.09.2000 (iBusiness) "Knowhow-Defizite behindert das eBusiness-Engagement der deutschen Pharma-Industrie", schreibt euphemistisch Beratungsgruppe Plaut
Aktiengesellschaft als Ergebnis ihrer Studie zum Thema E-Business in der deutschen
Pharmaindustrie. Diese soll Aufschluss über die Verbreitung und
Nutzung sowie die erwarteten Effizienzpotenziale von EBusiness-Aktivitäten geben.
Die hohe Aktualität des Themas E-Business wird von 87% der pharmazeutischen
Unternehmen als "sehr wichtig" bzw. als "wichtig" eingestuft, wobei "im
weltweiten Netz" besonders die Bereiche Information (53%) und Einkauf (40%)
Priorität haben. Dennoch haben erst 20% der Unternehmen eine B2B-Lösung
(Business-to-Business) unter Integration von Internetanwendungen aufgebaut.
Die E-Business-Anwendung Verkauf wird bislang zwar von keinem der befragten
Unternehmen praktiziert, aber von 70% als "wichtig" eingestuft. Immerhin
planen 53% der befragten Unternehmen, im Verkauf auch auf elektronischem
Weg zu expandieren.
Die Studie - im 1.Halbjahr 2000 wurden 240 Unternehmen befragt - repräsentiert sowohl Betriebe aus dem Bereich der verschreibungspflichtigen Arzneimittel, als auch Anbieter von OTC- und Generika-Präparaten. Die Fragen wurden zu über 50% vom Top-Management mittelständischer Unternehmen beantwortet, die mit 100 bis 400 Mitarbeitern Umsätze von 100 bis 500 Millionen Mark erzielen.
