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Deutsche Rechenzentren haben höchste Stromkosten in Europa

27.01.2020 Rechenzentren in Deutschland müssen europaweit am meisten für Strom bezahlen. Die Kosten sind bis zu sechsmal höher als in Nachbarländern. Das ist das Ergebnis einer Preisanalyse des Digitalverbands Bitkom, bei der die Stromnebenkosten verglichen wurden.

 (Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness)
Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness
Der Analyse zufolge zahlten Rechenzentrumsbetreiber 2019 in Deutschland 113,11 Euro pro Megawattstunde (MWh) an Steuern, Abgaben und Netzentgelten. Wesentlich günstiger sind dagegen die Preise in den Niederlanden mit 17,08 Euro pro MWh - das sind gerade einmal 15 Prozent der Kosten in Deutschland. Knapp dahinter liegt Schweden (17,70 Euro pro MWh) gefolgt von Finnland (21,97 Euro). Auch in Frankreich (29,31 Euro) sind die Stromnebenkosten für Rechenzentren deutlich niedriger und liegen bei rund einem Viertel des deutschen Werts. Großbritannien (67,01 Euro) kommt auf die Hälfte und Italien auf drei Viertel (82,89 Euro).

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Während die Grundpreise für Strom in Europa recht ähnlich sind, werden die Nebenkosten aus Abgaben, Steuern und Netzentgelten von der Politik festgelegt. Größter Preistreiber in Deutschland ist die EEG-Umlage. Im Gegensatz zu anderen energieintensiven Sektoren sind deutsche Rechenzentren davon nicht befreit.

Rechenzentren sind ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und Treiber für die digitale Transformation in Deutschland. An den deutschen Standorten arbeiten 130.000 Beschäftigte, weitere 80.000 Jobs hängen indirekt von der Branche ab. Die auf funktionierende Rechenzentren angewiesene Internetwirtschaft erzielt allein in Deutschland einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro jährlich.

(AutorIn: Dominik Grollmann )

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