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Marktforscher: "TV bleibt einflussreichstes Medium"

18.07.2011 Marktforscher TNS Infratest   hat im Auftrag der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM  ) eine repräsentativen Studie zur Ermittlung der Relevanz der Medien für die Meinungsbildung durchgeführt. Und kam natürlich zu dem Ergebnis, dass das Fernsehen mit einem Anteil von rund 40 Prozent nach wie vor das größte Gewicht für die Information und Meinungsbildung der Mediennutzer hat. Errechnet wird das "Meinungsbildungsgewicht" aus den "informierenden" Tagesreichweiten und der empfundenen Wichtigkeit der Medien.

Immerhin: Das Internet hat gegenüber der Vorgängerstudie 2009 mit einem Zuwachs von 13 auf 17 Prozent deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Tageszeitungen mussten mit einem Rückgang um vier Prozentpunkte auf nur mehr 22 Prozent einen Bedeutungsverlust hinnehmen. Auf das Radio entfällt ein Meinungsbildungsgewicht von 18 Prozent gegenüber 17 Prozent im Jahr 2009. Den Zeitschriften kommt ein Gewicht von drei Prozent zu.

Wenn man das mit dem Faktor der "Werberelevanz" verknüpft, die die Privatfernseh-Betreiber erfunden haben und mit der Erfindung der "Digital Natives" multipliziert, dann kommt man sicher zu dem Ergebnis, dass die RTL-II-News das informativste Medium überhaupt in Deutschland sind.
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