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Multi-Brand-Commerce beherrschen: Wie Zumtobel Komplexität in Wachstum verwandelt
26.05.2026 Wachstum ist gut. Doch für Unternehmen im Multi-Brand-Commerce wird daraus schnell eine strategische Herausforderung. Mit jeder neuen Marke, jedem zusätzlichen Shop und jedem weiteren Markt wachsen auch die Möglichkeiten. Zielgruppen lassen sich gezielter ansprechen, Sortimente differenzierter ausspielen und neue Vertriebskanäle erschließen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Tagesgeschäft. Unterschiedliche Markenauftritte, länderspezifische Shops und gewachsene Strukturen führen schnell dazu, dass Kundenerlebnisse nicht mehr zusammenpassen, Inhalte mehrfach gepflegt werden müssen und Prozesse unnötig aufwendig werden.
Entscheidend ist nicht das Wachstum selbst, sondern die Fähigkeit, es zu steuern.
Im Multi-Brand-Commerce zeigt sich schnell, wie gut Marken, Märkte und Abläufe aufeinander abgestimmt sind. Spätestens dann wird sichtbar, wo Brüche entstehen, die sich direkt auf den Geschäftserfolg auswirken.Typische Herausforderung: Eine uneinheitliche Customer Journey senkt Conversions, erschwert die Kundenbindung und bremst die Skalierung über Märkte hinweg. Wachstumspotenziale bleiben so ungenutzt. Gleichzeitig zeigt sich: Gerade im Multi-Brand-Commerce ist eine klare Markenidentität entscheidend für Orientierung, Wiedererkennung und Vertrauen und damit für nachhaltiges Wachstum. Doch je komplexer die Struktur, desto schwieriger wird es, diese Markenstärke konsistent über alle Touchpoints hinweg zu nutzen.
Komplexität als Ausgangspunkt für Veränderung
Viele Unternehmen stehen an genau diesem Punkt. Gewachsene Strukturen stoßen an ihre Grenzen. Gefragt ist ein Ansatz, der Marken, Märkte und Abläufe neu zusammenführt.Die Zumtobel Group, einer der führenden Lichtkonzerne Europas, war mit über 90 Märkten und zwei starken Marken genau mit dieser Situation konfrontiert. Über die Jahre hatte sich eine komplexe digitale Landschaft entwickelt, geprägt von unterschiedlichen Webauftritten, marktspezifischen Anforderungen und individuell gewachsenen Prozessen.
Die Folge: Kundenerlebnisse ließen sich nur schwer einheitlich steuern, Abläufe unterschieden sich je nach Markt und die Weiterentwicklung wurde zunehmend aufwendig.
"Die zentrale Frage war nicht, wie wir eine neue Website bauen, sondern wie wir zwei eigenständige Marken in einer gemeinsamen Plattform orchestrieren - ohne ihre Identität zu verlieren." Patricia Verocai, Head of Digital CX-Innovation, Zumtobel
Die Lösung: Eine Multi-Brand-Commerce- Plattform mit klarer Betriebslogik
Für die Zumtobel Group wurde deutlich, dass punktuelle Anpassungen nicht ausreichen. Gemeinsam mit SYBIT wurde daher ein Ansatz gewählt, der die bestehende Struktur grundlegend weiterentwickelt.
Im Zentrum steht dabei ein Zusammenhang, der Markenführung und Nutzungserlebnis verbindet. Die einzelnen Marken bleiben eigenständig, gleichzeitig sorgen klare Prinzipien für eine konsistente Nutzung über Märkte hinweg. Nutzer bewegen sich also zunächst in der jeweiligen Markenwelt, hier konkret von Zumtobel oder Thorn, mit eigener Tonalität, visueller Identität und Produktlogik.
Ein zentraler Zugang bildet die Grundlage für unterschiedliche Rollenmodelle. Nach dem Login wechseln Nutzer in einen markenübergreifenden, neutralen Workspace. Hier sind alle funktionalen Kernelemente gebündelt:
- Warenkörbe und Bestellungen
- Tools und Services
- Dokumente, Einstellungen und projektrelevante Daten
Nutzer erhalten genau die Inhalte und Funktionen, die sie benötigen, während Prozesse im Hintergrund zusammengeführt werden. So entsteht ein produktiver Kern, der Abläufe vereinfacht und zugleich die Markenidentität erhält. Die Suche und Commerce-Funktionen greifen ineinander und sorgen für eine durchgängige Orientierung, unabhängig von Marke oder Markt.
Entscheidend ist jedoch weniger das einzelne Feature als der Ansatz dahinter. Customer Experience wird als fortlaufende Aufgabe verstanden und nicht als einmaliges Projekt. In Verbindung mit einer klaren, businessgetriebenen Vorgehensweise und der frühzeitigen Einbindung von UX und Design entsteht so eine Lösung, die langfristig trägt und sich weiterentwickeln kann.
Gerade für Unternehmen im Multi-Brand-Commerce wird daran deutlich, wie sich Komplexität reduzieren lässt, ohne an Flexibilität zu verlieren.
Ergebnis: Ein skalierbares Plattform-Fundament mit strategischem Mehrwert
Die Plattform ist bereits in mehreren Märkten im Einsatz und bildet heute das digitale Rückgrat der Zumtobel Group. Vor Ort wird sie als moderner, markenstarker Auftritt wahrgenommen, der die einzelnen Marken klar positioniert und gleichzeitig ein stimmiges Gesamtbild schafft.
Auch im Tagesgeschäft zeigen sich die Effekte. Klar strukturierte Abläufe, durchgängige Customer Journeys und integrierte Commerce-Funktionen entlasten Vertrieb und Service spürbar und schaffen mehr Effizienz.
Vor allem aber verfügt Zumtobel heute über eine Grundlage, die mit dem Unternehmen wächst. Komplexität bleibt beherrschbar, neue Anforderungen lassen sich besser integrieren und zusätzliche Services gezielt entwickeln.
Genau darin liegt der entscheidende Mehrwert solcher Ansätze. Wer Multi-Brand-Commerce erfolgreich steuern will, braucht nicht nur einzelne Lösungen, sondern eine Struktur, die Marken, Märkte und Prozesse zusammenführt. SYBIT unterstützt Unternehmen dabei, genau diese Grundlage zu schaffen. Mit einem klaren Blick auf Geschäftsanforderungen, Customer Experience und gewachsene Strukturen entstehen Lösungen, die nicht nur heute funktionieren, sondern auch zukünftiges Wachstum ermöglichen.
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