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Fashion-Commerce: Shopper wollen Nachhaltigkeit

08.02.2021 Wer als Shop auf Nachhaltigkeit setzt, sollte wissen: Klar, Verbraucher wollen schon nachhaltige Mode - aber bitte, sie soll nicht deutlich mehr kosten als das in Sweatshops in China zusammengeflickte Zeug.

 (Bild:  Pixabay / Hannes Edinger)
Bild: Pixabay / Hannes Edinger
Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge besitzen weniger als zehn Prozent der Deutschen mehrere nachhaltig produzierte Kleidungsstücke. Obwohl für die Mehrheit der Verbraucher Nachhaltigkeit im Bereich Mode wichtig ist, spielt der Preis weiterhin eine große Rolle.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hat im November 2020 rund 1.500 Verbraucher zwischen 15 und 69 Jahren online befragt.

Die bekannteste nachhaltige Modemarke ist Hessnatur zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , für knapp ein Drittel der Deutschen ist das Unternehmen ein Begriff. Dahinter folgen Outdoor-Spezialist Patagonia zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und Grüne Erde zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser aus Österreich, beide erreichen eine Markenbekanntheit von 23 Prozent. Am häufigsten nachhaltig eingekauft wird derzeit bei Waschbär zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und Avocadostore zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser .

Die Markenimageanalyse zeigt: Die Mehrheit der Hersteller und Shops schneidet in den Kernbereichen Nachhaltigkeit und Fairness gut ab. Jedoch wird vielen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis abgesprochen.

Für die überwiegende Mehrheit der Verbraucher ist Nachhaltigkeit im Bereich Bekleidung wichtig. Bisher besitzt jedoch weniger als ein Zehntel mehrere nachhaltig produzierte Kleidungsstücke. Dem gegenüber stehen 79 Prozent wohlwollend eingestellte, jedoch oftmals noch tatenlose Verbraucher. Für 13 Prozent besitzt die Thematik keine Relevanz.

Allerdings sind für zwei Drittel der Verbraucher niedrigere Preise nach wie vor der entscheidende Anreiz, um häufiger zur nachhaltigen Alternative zu greifen. Inzwischen sind jedoch viele bereit, für umweltverträglich produzierte Kleidung zumindest einen moderaten Aufpreis zu zahlen. So kann die Zahlungsbereitschaft um bis zu 28 Prozent ansteigen, sobald ein entsprechender Hinweis vorhanden ist.

Daneben steigert bei 60 Prozent der Deutschen auch eine Garantie auf Nachhaltigkeit die Kaufbereitschaft. Orientierung können hier Nachhaltigkeitssiegel geben: Fairtrade Textile Production und Oeko-Tex Standard100 sind nicht nur die bekanntesten dieser Siegel, sie genießen gleichzeitig auch das größte Vertrauen unter den Verbrauchern.

(Autor: Sebastian Halm )

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