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Neuer Microsoft-Browser: IE8 gefährdet Targeting und Tracking-Branche

29.08.2008 Getrackt und getarget kann nur werden, was auch Spuren im Internet hinterlässt. Das neue Datenschutzkonzept im angekündigten Internet Explorer 8 (IE) von Microsoft soll diese Spuren beseitigen. Deutsche Targeting- und Tracking-Anbieter scheinen sich dieser Gefahr nicht bewusst: Hände vor die Augen und "Wen ich nicht sehe, sieht mich auch nicht."

 (Bild: SXC.hu/jorge vicente)
Bild: SXC.hu/jorge vicente
Er vor wenigen Tagen berichtete iBusiness, welches Sicherheitskonzept hinter dem erwarteten Internet Explorer 8 von Microsoft   steckt. Satya Nadella , leitender Vizepräsident der Search, Portal and Advertising Platform Group von Microsoft, hat einen speziellen 'Privat-Modus' angekündigt.

Denn dank eine neuen 'InPrivate'-Einstellung können Nutzer, auf Webseiten surfen ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Damit könnten wertvolle Daten für die Werbung verloren gehen. Ein Problem, das dann sowohl die Suchmaschinenbetreiber - allen voran Google   - als auch die Anbieter von Targeting- und Tracking-Lösungen betreffen wird. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich der Marktanteil des IE 8 bei schätzungsweise 40 bis 60 Prozent bei den Internetbrowsen bewegen.

Eine Stippvisite von iBusiness bei den führenden Dienstleistern legt eine massive Ahnungslosigkeit offen. Bis Redaktionsschluss war von keinem der befragten Unternehmen eine Gefahreneinschätzung zu bekommen.
Neuer Kommentar  Kommentare:

Zu: Microsoft gefährdet Targeting und Tracking-Branche

Das Thema ist vielschichtig. Zum Einen ist es sehr zu begrüßen, dass Microsoft einen "Tarnmodus" plant. Datenschutz wird immer mehr an Wichtigkeit gewinnen und es muss möglich sein, ohne große Hinterlassenschaften zu surfen.

Die Tracking- und Testing-Branche ist davon aber nur sekundär beeinträchtigt. Zum Einen finden sich vielfältige Möglichkeiten des Testing und Tracking auch ohne Cookies, Referer-URLs u.ä. Dies ist zwar nicht so aussagekräftig, als wenn all dies zur Verfügung steht, jedoch eine Grundlage.

Zum Anderen werden Benutzer nicht generell mit Tarnkappenmodus unterwegs sein - denn sie werden viel vermissen. Vetrauenswürdige Sites werden von den Besuchern so weiterhin wertvolle Daten erhalten - andere nicht.

Die Entwicklung geht also in die richtige Richtung und macht es nur noch spannender diese Entwicklungen zu begleiten.

Zu: Microsoft gefährdet Targeting und Tracking-Branche

Das Thema ist vielschichtig. Zum Einen ist es sehr zu begrüßen, dass Microsoft einen "Tarnmodus" plant. Datenschutz wird immer mehr an Wichtigkeit gewinnen und es muss möglich sein, ohne große Hinterlassenschaften zu surfen.

Die Tracking- und Testing-Branche ist davon aber nur sekundär beeinträchtigt. Zum Einen finden sich vielfältige Möglichkeiten des Testing und Tracking auch ohne Cookies, Referer-URLs u.ä. Dies ist zwar nicht so aussagekräftig, als wenn all dies zur Verfügung steht, jedoch eine Grundlage.

Zum Anderen werden Benutzer nicht generell mit Tarnkappenmodus unterwegs sein - denn sie werden viel vermissen. Vetrauenswürdige Sites werden von den Besuchern so weiterhin wertvolle Daten erhalten - andere nicht.

Die Entwicklung geht also in die richtige Richtung und macht es nur noch spannender diese Entwicklungen zu begleiten.
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Von:
Am: 29.08.2008

Zu: Microsoft gefährdet Targeting und Tracking-Branche

Und die Frage ist auch, welche technische Lösungen Microsoft dafür nutzt. Es können eigentlich NUR client-seitige Restriktionen geben. Also wie der Vorgänger schon sagt Cookies oder Javascript. Nur müsste der IE 8 den Syntax jedes JS-Codes analysieren und den Zugriff auf Daten wie Browser-Typ, Auflösung etc. und wenn über JS auch Cookies gelesen werden, blockieren. Und natürlich ob es möglich ist, für einzelne Seiten diesen Tarnmodus anzuwenden. Nicht nur auf eine URL sonder wirklich auch auf Unterseiten. Bin mal gespannt was Microsoft da wieder ausheckt.
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