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Wahrnehmung

Agentur-Image: Kampagnen und persönliche Kontakte entscheiden

04.12.2020 Persönliche Kontakte in die Agenturbranche sind entscheidend für die Wahrnehmung von Agenturen. Aber auch die Kampagnen-Historie und Cases prägen das Bild.

 (Bild: Macb3t/ Pixabay)
Bild: Macb3t/ Pixabay
Agenturen fallen auf Kundenseite vor allem durch Kampagnen und Best Practices auf. Marketer sehen außerdem die Köpfe und die Eigenkommunikation von Agenturen. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von GWA   und Appinio   zur Wahrnehmung von Agenturen unter Marketing und PR Professionals bei Unternehmen, NGOs und öffentlichen Auftraggebern.

Für die Kundenseite zählen vor allem persönliche Kontakte. Über zwei Drittel aller Befragten und drei Viertel der Marketing-Entscheider informieren sich auf diesem Weg über die Agenturbranche. Aber auch Social Media, Websites der Agenturen und die Fachpresse sind für über die Hälfte der Studienteilnehmer Quellen für Brancheninformationen. Der mit Abstand wichtigste Social-Media-Kanal ist LinkedIn   , vor allem bei Marketern in Führungspositionen. Auf Instagram   und Facebook   nehmen weniger als die Hälfte der Marketing Professionals Informationen über Agenturen auf.

Bei drei Vierteln der Befragten fallen Agenturen vor allem durch ihr Kerngeschäft auf: mit Kampagnen und Cases. Weiterhin sehen knapp 60 Prozent der Entscheider auch einzelne Köpfe und Mitarbeiter von Agenturen. Bei Marketern bis zum Senior-Level ist dies deutlich seltener der Fall. Für sie ist hingegen die Eigenkommunikation von Agenturen präsenter. Für fast die Hälfte der Marketing und PR Professionals aller Karrierestufen spielen außerdem Interviews und Gastbeiträge bei der Wahrnehmung der Agenturen eine Rolle.

An der Online-Umfrage in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen Appinio nahmen 185 Marketing und PR Professionals aus ganz Deutschland teil.
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