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Unternehmen investieren in Automatisierung von administrativem Aufwand
17.07.2017 Weltweit wollen 40 Prozent der Unternehmen in den kommenden Monaten ihre administrativen Aufwand durch Automatisierungstechnik senken.
Die Hälfte der befragten Studienteilnehmer sagen, dass sie 2018 Automatisierungslösungen in ihrem Unternehmen ausbauen werden, um das steigende Arbeitsvolumen bewältigen zu können. Die Umfrage ergab, dass der Einsatz von Maschinen im alltäglichen Arbeitsumfeld das Umsatzwachstum fördert, neue Arbeitsstellen schafft und Mitarbeitern ermöglicht, sich auf wesentliche Aufgaben zu konzentrieren.
Studienergebnisse im Überblick
Deutsche Unternehmen kommen an ihre Belastungsgrenze und benötigen intelligente Automatisierungslösungen- 41 Prozent der Befragten sagen, dass sie 2018 verstärkt Automatisierung brauchen werden, um die Menge an Workloads bewältigen zu können, global sind es 49 Prozent. 2020 werden acht von zehn deutschen Unternehmen (82 Prozent) die Belastungsgrenze erreichen.
- 78 Prozent sagen, dass Daten zu dieser Belastung beitragen, die von Mobilgeräten und Internet of Things generiert werden.
- 90 Prozent bestätigen, dass intelligente Automatisierung Produktivität steigern kann. Dies beinhaltet Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen (ML), um Entscheidungsprozesse zu optimieren und so Unternehmensprozesse schneller und genauer auszuführen.
- 54 Prozent der Studienteilnehmer nutzen bereits intelligente Automatisierung bei mindestens einem Unternehmensprozess. 89 Prozent der deutschen Unternehmen planen oder prüfen bereits den Einsatz von intelligenten Automatisierungslösungen.
In deutschen Unternehmen sind der Studie zufolge nur etwa ein Drittel der Prozesse automatisiert:
- Insgesamt sind nur 35 Prozent der Unternehmensprozesse automatisiert. Darunter leiden auch Führungskräfte, die zwei volle Tage bzw. 15 Stunden pro Woche für manuelle administrative Aufgaben aufwenden.
- Der IT-Support schneidet bei der Effizienz der Betriebsprozesse am besten ab, während Personalmanagement den letzten Platz belegt.
- Konkret beträgt in der Personalabteilung der Anteil von Automatisierung nur 30 Prozent, im Kundendienst sind es 27 Prozent. Im Vergleich dazu werden in der IT 49 Prozent der Services automatisiert.
Deutsche Führungskräfte glauben, Automatisierung kann Arbeitsstellen schaffen, obwohl Arbeitnehmer den Arbeitsstellenabbau fürchten:
- 73 Prozent der Führungskräfte glauben, Automatisierung kann mehr Arbeitsplätze kreieren.
- 87 Prozent der Leader sagen, Arbeitnehmer befürchten, dass Automatisierung den Stellenabbau im Unternehmen bedeutet.
- Die Top-3-Hindernisse für die Umsetzung von Automatisierung: Zu zeitintensive Implementierung, fehlende Ressourcen (Budget und Personal) und Bedenken hinsichtlich des Stellenabbaus.
Für die Studie wurden mehr als 1.850 Führungskräfte befragt, in sieben Ländern, darunter 200 Teilnehmer aus Deutschland.
