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Internet of Things: Große Sicherheitsbedenken im Umgang mit smarten Geräten

15.09.17 Obwohl sich Nutzer smarter Geräte in Deutschland den Gefahren der Cyberlandschaft immer bewusster sind, gibt es noch großen Nachholbedarf bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. So fühlt sich eine Mehrheit (53 Prozent) mit der Zunahme der smarten Geräte in ihren Haushalten weniger sicher.

  (Bild: Amazon)
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In Deutschland befinden sich heute durchschnittlich 11 Smart Devices in jedem Haushalt. Die fünf häufigsten smarten, also mit dem Internet verbundenen Geräte sind: Smartphones (96 Prozent), Smart TVs (82 Prozent), Windows-Laptops (80 Prozent), Windows-PCs (66 Prozent) und Tablets (64 Prozent). Obwohl es große Sicherheitsbedenken gibt, geben 40 Prozent der Nutzer von Smart TVs an, das Passwort ihres vernetzten Fernsehers noch nie geändert zu haben. Ähnlich sieht es bei Updates aus: 32 Prozent der Smartphone- und 48 Prozent der Smart TV-Nutzer bestätigten bei der Bitdefender-Onlinebefragung zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser von über 500 Deutschen im April 2017, dass sie noch nie ein Firmware-Update ihres Gerätes durchgeführt haben.

Nutzer nehmen die Gefahren ernst und fühlen sich beim Benutzen ihrer mit dem Internet verbundenen Geräte immer weniger sicher. 53 Prozent der Nutzer smarter Geräte befürchten, dass sensible Daten gestohlen, ihre Geräte mit Viren infiziert oder ihre komplette digitale Identität gestohlen werden kann - zudem besteht die Angst, dass Informationen über sie ohne ihr Wissen durch Spyware möglicherweise gesammelt wird. 60 Prozent der Frauen machen sich Sorgen um ihre sensiblen Daten wie Benutzernamen, Passwörter, Kreditkartendaten oder ihre Finanzinformationen, während nur 46 Prozent der Männer darüber besorgt sind. Um ihre Geräte, ihre Daten und ihre digitale Identität zu schützen, haben die Benutzer begonnen, Lösungen wie Firewalls, Backups, Sicherheitssoftware oder Passwort Manager einzusetzen. Obwohl Frauen besorgter als Männer sind, bemühen sich letztere mehr um ihre Sicherheit. 70 Prozent der männlichen Smart-Device-Anwender haben mindestens einmal ihren Wireless LAN-Router per Update auf den aktuellsten Stand gebracht, während nur 50 Prozent der Frauen dies getan haben. Grundsätzlich scheint es auch einen Generationenunterschied zu geben: 57 Prozent der Smart-Device-User im Alter von 23-35 Jahren haben bereits zusätzliche Sicherheits-Apps für ihr Smart TV installiert, im Vergleich zu nur 40 Prozent der Gesamtheit.

(Autor: Susan Rönisch )

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