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Studie: Warum Musik-Downloads mehr Geld als CD-Verkäufe bringen
26.02.2008 Einer aktuellen Prognose nach, nähert sich die bisherige Vertriebsstruktur der Musik-Industrie kontinuierlich ihrem Untergang. Grund dafür sind neue Hardware und das Ende des Digital-Rights-Management.
Demnach sollen bis 2012 die Umsätze aus Musik-Downloads in den USA auf 4,8 Milliarden US-Dollar ansteigen. Parallel dazu werden allerdings die Umsätze aus CD-Verkäufen auf 3,8 Milliarden zurückgehen. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum für Downloads von 23 Prozent für die nächsten fünf Jahre. Der Umsatz aus Musik-Abonnements wird der Prognose zufolge auf 459 Millionen US-Dollar wachsen.
Weil sich MP3-Player immer mehr etablieren, werden 'immaterielle' Musik-Produkte immer beliebter und verändern die herkömmliche Vertriebsstruktur, so die Analysten. Aber auch die Abkehr vom Digital-Rights-Management (DRM) seitens der großen Labels und der vermehrten Einsatz DRM-freier Musik in sozialen Netzwerken führen vermehrt zur Verdrängung der CD.
Aber nicht nur die Musikindustrie verabschiedet sich von DRM: Der amerikanische Verlag Random House plant zukünftig bei seinen Hörbüchern in den USA auf DRM zu verzichten. Demnach können Online-Händler ab dem 1. März 2008 die Hörbücher ohne Kopierschutz verkaufen.
