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Internes Yahoo-Manifest empfiehlt Massen-Entlassungen

20.11.2006 Zwei Dinge hat der Mensch zu lernen: Interne Papiere, vor allem von Internet-Firmen, sind nur noch schwer auch geheim zu halten. Und: Das Wort 'Peanuts' sollte man nicht in den Mund nehmen. Ersteres hat uns vor Wochen Google bewiesen. Zweiteres die Deutsche Bank. Und zusammen ist es nun Yahoo passiert.

Weil sich die New York Times   kritisch mit der internen Organisation von Yahoo   auseinander gesetzt hat, hatte Yahoo-Vizepräsident Brad Garlinghouse den Auftrag bekommen, die dort skizzierten Missstände zu untersuchen. Das Ergebnis von Garlinghouse ist ein eigentlich internes Papier, das aber unter dem Namen The Peanut Butter Manifesto   trotzdem seinen Weg in die Samstagsausgabe vom Wall Street Journal fand.

Kernaussagen:
  • Yahoo muß 20 Prozent seiner weltweit 10.000 Mitarbeiter rausschmeißen
  • Es mangelt an einer klaren Geschäftsvision und einer eindeutigen, zusammenhängenden Strategie.
  • Yahoo benötigt eine radikale Reorganisation, weil Yahoo-Positionen quer durch den Konzern hinweg vollkommen überflüssig doppelt besetzt sind
  • Yahoos Investmentstrategie sei, als ob man Erdnussbutter zu dünn auf eine Scheibe Brot streiche - das mache niemanden satt

Vor vier Wochen war der Blogosphäre ein internes Firmendokument von Google   zugeflogen.
  • Yahoo versuche es allen recht zu machen uns verzettle sich
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