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VerbraucherInnen werden immer wählerischer im Umgang mit ihren mobilen Daten

09.12.2021 Strengere Datenschutzbestimmungen sowie neue Voreinstellungen unter iOS und Android geben den VerbraucherInnen mehr Transparenz und Kontrolle über ihre persönlichen Daten sowie deren Weitergabe. Und das nutzen sie auch.

 (Bild: Jan Vasek auf Pixabay)
Bild: Jan Vasek auf Pixabay
Das Mobile-App-Experience-Unternehmen Airship zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hat mehr als 9.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in den Ländern USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, Singapur und Indien nach ihrem Verbraucherverhalten befragt. Der Report 'The New Customer Imperative' beleuchtet neue Verhaltensweisen und Erwartungen der KonsumentInnen an die digitale Kommunikation und gibt wertvolle Empfehlungen, wie Unternehmen das Kundenerlebnis deutlich verbessern können. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Mehr als drei Viertel der VerbraucherInnen (78 Prozent) ignorieren oder löschen jeden zweiten Marketing-Newsletter (oder mehr), den sie abonniert haben. Jüngere Personen checken ihre E-Mails eher unregelmäßig; manche geben Fantasieadressen an und sind als Empfänger verloren.
  • Die Käuferschaft hat eine große Abneigung gegenüber Social Profiling (von 15 möglichen Datenarten), teilt aber gerne ihre Meinung bezüglich ökologischer, moralischer, politischer oder religiöser Themen.
  • "Personalisierte Angebote, die auf dem eigenen Verhalten basieren" scheinen kein starker Anreiz für Verbraucherinnen und Verbraucher zu sein, sich für eine Smartphone-Kommunikation zu entscheiden, obwohl "Informationen, die nicht relevant oder auf mich zugeschnitten sind" der zweithäufigste Grund für Abmeldungen sind.
  • Mehr als die Hälfte der US-VerbraucherInnen (52 Prozent) gibt ihre Handynummer für Textnachrichten weiter, aber nur 37 Prozent für Anrufe.
  • Im Vergleich zu anderen Ländern geben die Deutschen weniger persönliche Informationen (von 15 möglichen Datenarten) weiter, wobei sie am wenigsten bereit sind, ihre Browsing-Aktivitäten über Apps und Websites sowie ihre Handynummer für Anrufe weiterzugeben.

Mobile Apps werden immer beliebter

Die Umfrageergebnisse zeigen eine starke und wachsende Vorliebe der KonsumentInnen für mobile Apps. In den meisten App-Kategorien tendieren 75 Prozent der Befragten dazu, ihre Apps seit Beginn der Pandemie mehr oder etwa gleich häufig anzuwenden. Unternehmen sollten also die Möglichkeit nutzen, in einen themenbezogenen mobilen Dialog zu treten. Denn Marken sind heute besser als je zuvor in der Lage, ihre Gefolgschaft anzusprechen, wo immer sie sich befindet. App-NutzerInnen profitieren davon, ihren Vorlieben und Neigungen entsprechend angesprochen zu werden. Sie haben eine bessere Kontrolle über ihre privaten Daten und können Marken, die ihren Bedürfnissen nicht entsprechen, leicht ausblenden.

Preview von Informationen, die VerbraucherInnen zwecks personalisierter Interaktion und individueller Angebote bereit sind mit Marken zu teilen

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