Für Notebook oder Briefkasten. Smartphone oder Tablet. Tasche oder Zigarettenschachtel: 10er Set für alle Digitalen zum Haltung zeigen gegen Rassismus. Hier ordern
Der iBusiness Honorarleitfaden ist das Standardwerk für Auftraggeber und Agenturen. Er listet auf 200 Seiten detailliert die bezahlten Preise für sämtliche 87 interaktiven Gewerke.
Leitfaden kaufen

Deutsche Bankkunden verzichten lieber auf höhere Zinsen als auf Sicherheit

29.05.17 Die Deutschen würden ihre Bank eher wegen eines Sicherheitsrisikos als wegen höherer Zinsen wechseln. Das ist ein Ergebnis der Studie Trust in Technology zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser von HSBC, die das weltweite Vertrauen von Konsumenten in verschiedene Technologien untersucht hat. Demnach wäre eine große Sicherheitslücke für rund die Hälfte der Deutschen ein Grund, ihrer Bank den Rücken zu kehren. Nur rund ein Fünftel der Befragten würde wegen zu geringer Zinsen wechseln.

  (Bild: Mikka Luster)
Bild: Mikka Luster
Bild: Mikka Luster unter Creative Commons Lizenz by-sa
56 Prozent der Deutschen sind der Meinung, die Technologie ihrer Bank sei auf dem neuesten Stand. International stimmen dem nur 38 Prozent zu. Auch betrachten die Deutschen das digitale Angebot ihrer Banken im internationalen Vergleich als zuverlässiger. Hierzulande zweifeln sechs Prozent an der Zuverlässigkeit, während sie international zehn Prozent kritisch sehen.

Allerdings verfügen die Deutschen über weniger Kenntnisse zu neuen Technologien. So sind digitale Geldbörsen, aktive Benachrichtigen für mobile Endgeräte, Chatbots, Robo-Advisor oder die Blockchain-Technologie im Ausland bekannter als in Deutschland. Je nach technologischer Anwendung liegt der Kenntnisstand der Deutschen 12 bis 30 Prozentpunkte unter dem internationalen Durchschnitt.

Auch in der praktischen Anwendung liegen die Deutschen auf den hinteren Rängen. Nur jeder Zehnte nutzen beispielsweise digitale Geldbörsen, während es international 37 Prozent sind. Erfahrungen mit Chatbots haben 15 Prozent der Deutschen gesammelt. Damit liegt der Wert 10 Prozentpunkte unter dem internationalen Schnitt. Rund 5 Prozent setzen auf die Algorithmen von so genannten Robo-Advisorn. International liegt der Anteil doppelt so hoch.

Generell trauen die Deutschen ihren Bankberatern bessere Empfehlungen zu als automatisierten Programmen. Nur 18 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass ihnen ein Computerprogramm bessere Ratschläge gibt als eine menschliche Unterstützung. Im internationalen Durchschnitt vertrauen 29 Prozent eher Computerprogrammen.

Auch im Kundenservice betrachten die Deutschen den Einsatz von Technologien skeptisch. Nur 28 Prozent vertreten die Meinung, dass stärker digitalbasierte Dienstleistungen auch den Service der Bank verbessern. International stimmen dem 46 Prozent zu. Insgesamt äußern sich die Deutschen über den Nutzen neuer Technologien zurückhaltender als andere Nationen. Die Frage, ob Technologien das Leben erleichtern, bejahen Dreiviertel der Deutschen. Im weltweiten Durchschnitt stimmen dem 80 Prozent zu.

Die Studie 'Trust in Technology' wurde im Auftrag von HSBC erstellt. Befragt wurden mehr als 12.000 Personen in elf Nationen, davon 1.000 in Deutschland.

(Autor: Susan Rönisch )

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich

Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 29.05.17:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?