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Umfrage: 15 Prozent der deutschen Fertiger nutzen Industrie 4.0

09.08.2013 Die Industrie 4.0 kommt langsam in Deutschland an: Bereits 15 Prozent aller mittelständischen Fertigungsunternehmen nutzen dezentral vernetzte, selbststeuernde Produktionsprozesse. Die Early Adopters der Industrie 4.0 sind vor allem unter Automobilzulieferern mit mehr als 500 Mitarbeitern zu finden.

Status Quo der Industrie 4.0: IT-Durchdringung in der Produktion
Status Quo der Industrie 4.0: IT-Durchdringung in der Produktion (Grafik: Pierre Audoin Consultants/Freudenberg IT) Quelle: http://www.freudenberg-it.com/index.php?id=1300
Knapp 60 Prozent der mittelständischen Fertigungsunternehmen setzen bereits IT-basierte Automatisierungslösungen ein. Und mehr als zwei Drittel (69 Prozent) nutzen IT-Lösungen zur Fernwartung ihrer Anlagen und Maschinen in der Produktion. Gut die Hälfte (52 Prozent) verfügt zudem über einen intelligenten Anlagenpark - und damit über einen wichtigen Baustein im Fundament künftiger Industrie 4.0-Szenarien.

Dennoch sind 80 Prozent der Unternehmen der Meinung, dass ihre Produktion effizienter und flexibler werden muss, damit sie weiterhin wettbewerbsfähig sein können. Die Zahlen gehen aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der Marktforschungs- und Beratungsfirma Pierre Audoin Consultants   (PAC) im Auftrag der Freudenberg IT   (FIT) hervor. Sie befragte 140 IT-Entscheider und Produktionsleiter von Fertigungsunternehmen. 38 Prozent stammen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, 28 Prozent aus dem Bereich Automotive und ein Drittel aus sonstiger Fertigung. Zu je etwa der Hälfte haben die Unternehmen 250 bis 499 und 500 bis 4.499 Mitarbeiter.
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