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Pressefreiheit: Bild-Reporter lässt kritische Berichte entfernen

18.09.2014 Ein für die Bild   tätiger Journalist hat offenbar eine Reihe von Links aus den Suchergebnissen bei Google   löschen lassen. Es handelte sich dabei um kritische Berichte auf der Seite Bildblog.de  .

Ein Reporter der Bild sah sich in seinem Ansehen verletzt und ließ Ergebnisse löschen. (Bild: Unsplash Pixabay)
Bild: Unsplash Pixabay
Ein Reporter der Bild sah sich in seinem Ansehen verletzt und ließ Ergebnisse löschen.
Der Blog hatte dem Journalisten fragwürdige Methoden vorgeworfen, wenn es darum geht, an Bildmaterial von Todesopfern zu kommen oder die Einhaltung ethischer und journalistischer Standards in Frage gestellt. Der Reporter berief sich auf das 'Recht auf Vergessenwerden' und ließ seinen Namen entfernen. Für die Blogmacher ein klarer Versuch, Verbindungen zu unerwünschten Berichten über die eigene Person zu kappen.

Der Journalist soll ohne Rücksprache mit der Chefredaktion oder dem Verlag die Löschung beantragt haben.

Laut eines Urteil des Europäischen Gerichtshofes   können Nutzer sich aus den Google-Ergebnissen löschen lassen, wenn sie in den Zielseiten namentlich genannt werden. Der Vorfall zeigt die Folgen, die das Urteil des EuGH für die Pressefreiheit und das Internet als Wissensspeicher hat.
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