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Google-Urteil: Vier Szenarien zu den Folgen für das Web

14.05.2014 - Der Europäische Gerichtshof hat nun in einem Gerichtsurteil zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser bestätigt: Europäische Internetnutzer haben bei Google zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser ein Recht darauf, vergessen zu werden. Der Suchmaschinenkonzern muss unter Umständen Einträge in den Suchergebnissen auf Anfrage hin entfernen. Was das für das Web bedeuten wird, zeigen vier Szenarien der möglichen Konsequenzen.

von Verena Gründel-Sauer , Sebastian Halm

Geklagt hatte ein spanischer Bürger, der einen gut 15 Jahre alten Eintrag über sich in den Suchergebnissen unter seinem Namen nicht mehr angezeigt haben wollte. Der EuGH hab ihm Recht und Google muss den Link nun entfernen. Und in Zukunft vermutlich nicht nur den; denn der Suchmaschinenkonzern muss nun damit rechnen, immer mehr Änderungsanträge von Privatpersonen zu erhalten und daraufhin seinen Index zu ändern.

Damit macht der Gerichtshof deutlich, dass, auch wenn Googles Server außerhalb der EU stehen, trotzdem europäisches Recht gilt - schließlich betreibe der Internetkonzern Niederlassungen in den einzelnen Ländern und müsse sich daher den hier geltenden Datenschutzregeln beugen. Dies dürfte dann in Zukunft auch für Urteile über andere internationale Internetkonzerne gelten.

Der Text hinter dem Link muss nicht gelöscht werden

Google muss unerwünschte Links auf Anfrage im Übrigen auch entfernen, wenn die verlinkte Information weiterhin für jedermann zugänglich im Netz verfügbar ist. Die Begründung der Richter: Durch die Suchergebnisliste würde ein Profil über den Gesuchten erstellt, weil verschiedene Informationen von unterschiedlichen Quellen verknüpft werden. Ein solches Profil könne ohne die Suchmaschinen nur schwer erstellt werden, sagen die Richter. Im konkreten Fall des Spaniers muss der Text hinter dem unerwünschten Link überraschenderweise nicht gelöscht werden.

Unter welchen Umständen oder nach welcher Zeit Google auf Anfrage Suchergebnisse löschen muss, legten die Richter nicht konkret fest; es müsse im Einzelfa

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