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Verbraucher geben weniger Geld für Streaming aus

11.07.2023 Noch immer nutzen fast 60 Millionen Deutsche ab 16 Streaming-Dienste, aber die durchnittlichen Ausgaben dafür sind innerhalb eines Jahres um 14 Prozent zurückgegangen.

 (Bild: yousafbhutta auf Pixabay)
Bild: yousafbhutta auf Pixabay
Die Deutschen sparen bei Video- und Audiostreaming. Aktuell geben die Nutzerinnen und Nutzer von kostenpflichtigen Videostreaming-Diensten dafür im Schnitt 15,70 Euro pro Monat aus, für Audiostreaming sind es 11,00 Euro. Vor einem Jahr lagen die entsprechenden Werte noch bei 17,90 beziehungsweise 13,10 Euro. Das entspricht einem Rückgang um durchschnittlich 14 Prozent innerhalb nur eines Jahres. Dies ergibt eine repräsentative Befragung unter 1.165 Menschen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  .

Bei kostenpflichtigen Videostreaming-Abos liegen die monatlichen Ausgaben sogar leicht unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 (16,40 Euro). Demnach gibt die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen am meisten Geld für ihre Videostreaming-Abos aus (17,10 Euro), gefolgt von den 16- bis 29-Jährigen (15,80 Euro) und den über 65-Jährigen (15,10 Euro). Männer sind bei Videostreaming-Abos insgesamt etwas zahlungsfreudiger (16,10 Euro) als Frauen (15,30 Euro).

Auch bei On-Demand-Streams, also kostenpflichtigen Filmen und Serien, die nur einmal abgerufen werden, liegen die Ausgaben mit derzeit monatlich im Schnitt 12,80 Euro unter dem Niveau des Vorjahres (13,50 Euro). Für kostenpflichtiges Audiostreaming ist die Zahlungsbereitschaft bei den über 65-jährigen Nutzerinnen und Nutzern am höchsten (12,70 Euro), während sie bei den 30- bis 49-jährigen am niedrigsten ist (10,60 Euro).

Insgesamt nutzen 59,4 Millionen Deutsche ab 16 Jahren wenigstens einen Streaming-Dienst, das entspricht 86 Prozent. 46,3 Millionen Deutsche ab 16 Jahren (67 Prozent) nutzen entweder einen kostenpflichtigen Video- oder einen kostenpflichtigen Audio-Streaming-Dienst.
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