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Absurder lässt sich kaum argumentieren
25.05.2007 Mit einer ziemlich plumpen Argumentation versucht der Münchner TV-Vermarkter jetzt, vom Web 2.0 zu profitieren und seine Werbekunden in trügerische Sicherheit zu wiegen. Denn die Tatsache, dass langfristig immer mehr Werbegelder aus der klassischen TV-Vermarktung in interaktive Medien wandern, wissen auch die Verantwortlichen von SevenOneMedia genau.
Absurder lässt sich wohl kaum argumentieren. Denn wenn sich Marketing ins Web 2.0 verlagert, wandern die Werbegelder mit. Die Aussagen von SevenOneMedia zeigen aber: Web 2.0 ist ein Thema in den klassischen Medien diesen Landes. Und man ist sich durchaus der Gefahr bewusst, dass durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags klassische Broadcast-Medien künftig an Bedeutung verlieren. Und damit langfristig an lukrativen und überlebenswichtigen Werbegeldern.
Anstatt also mit hanebüchenen Argumentationen zu versuchen, Werbekunden bei der Stange zu halten, sollte SevenOneMedia lieber an Vermarktungslösungen für die Zukunft arbeiten. Dass es die Münchner eigentlich können, haben sie nämlich bereits bewiesen. So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr für VoD-Portal Maxdome das Werbemodell 'Advertising-on-Demand' entwickelt, wo Interaktivität statt klassischem Broadcasting regieren. Werbekunden können hier Testberichte, Unternehmens-, Kurz- oder Imagefilme zur Verfügung stellen, die Maxdome-Nutzer dann auf Knopfdruck abrufen können.
Allein vor diesem Hintergrund wirken die aktuellen Statements des Vermarkters alles andere als glaubwürdig.
