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Cyberkriminalität: Die beliebtesten Hacker-Angriffsziele 2018

25.02.2019 Hacker haben sich in 2018 vor allem mittels Hintertüren wie Kryptomining-Malware, Fake-Apps und Banking-Trojaner Zugang zu den Smartphones von Verbrauchern beschafft. Besonders erschreckend ist der rasante Anstieg an gefälschten Apps: Während im Juni 2018 etwa 10.000 Fake-Apps gefunden wurden, waren es im Dezember 2018 schon 65.000.

 (Bild: thedigitalartist/ Pixabay)
Bild: thedigitalartist/ Pixabay
Das geht aus dem Mobile Threat Report von McAfee   hervor.
  • Mehr Fake-Apps: Mit mehr als 200 Millionen Spielern ist das Videospiel Fortnite ein Riesenerfolg. Daraufhin entstanden mehrere Fake-Apps, die vorgaben, verschiedene Versionen des Spiels zu sein.
  • Banking-Malware steigt weltweit: Die Palette reicht von SMS-Phishing bis hin zu Anwendungen mit Schein-Funktionalität für den Nutzer, die so bösartigen Code in App Stores schmuggeln.
  • Mobiles Kryptomining: Nicht nur Smartphones sind aufgrund ihrer Verbreitung ein beliebtes Ziel, Kryptomining-Malware kann vom Telefon oder Tablet zum Smart TV springen.
  • Spyware-Attacken auf Mobilgeräte mit Höchststand: Mobilgeräte sind weiterhin ein lohnendes Ziel für die Spionageabsichten nationalstaatlicher Akteure.
  • Einbruch im Smart Home: Das Risiko von IoT-Attacken auf das Zuhause ist durch eine steigende Zahl an Geräten mit jeweils potentiellen Angriffspunkten gewachsen.
Die Forscher von McAfee haben auch erkannt, dass Cyber-Kriminelle immer öfter auf IoT-Geräte abzielen. Mittlerweile gibt es weltweit unzählige Sprachassistenten, die oft mit anderen Geräten in der Wohnung verbunden sind - Leuchten, Thermostate, Türschlösser und vieles mehr. Mehr Geräte bedeuten mehr Vernetzung und Komfort für Verbraucher, aber gleichzeitig auch mehr Möglichkeiten für Cyber-Kriminelle, in das Heimnetz einzudringen. Die meisten IoT-Geräte werden durch die Ausnutzung rudimentärer Schwachstellen wie schwache Passwörter und unsichere Standardeinstellungen gefährdet.
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