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Mehr Tools, weniger Freude

25.09.2017 Anbieter von Marketingtools werden es in Zukunft schwer haben. Der Markt will weniger Tools, nicht mehr. Auch wenn sich diese Hoffnung zunächst kaum erfüllen dürfte.

Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Bild: Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst
Wenn man von der sogenannten App-Economy etwas gelernt hat dann das: Menschen benutzen nur sehr wenige von ihnen. Und deswegen ist es ein sehr schwieriges Geschäft, um eine einzelne Funktion ein Schleifchen zu binden und es verkaufen zu wollen.

Auch Marketer wollen zunehmend nicht hunderte von Oberflächen und Steuerungselementen, dutzende von SaaS-Zugängen und viele, viele Lizenzen.

Wenn es gleichzeitig immer mehr Kanäle gibt (man aber umgekehrt die Customer Journey eines Kunden möglichst kanalübergreifend behandeln will), dann braucht der Marketer von morgen nicht mehr, sondern weniger Tools. Diese Forderung wiederholt - wenn auch etwas anders formuliert - auch der Verband der Werbungtreibenden (OMW) jedes Jahr wieder auf der Dmexco. Konkret fordert er einheitliche Währungen, messbare Ergebnisse, transparente Werbeleistung. Das lässt sich auch übersetzen mit: Weniger komplexe Anwendungen.

In kommenden Jahren wird es allerdings nicht leichter werden, diese Herausforderung anzunehmen. Denn die Komplexität der digitalen Kanäle wächst weiter.
Thema:

Dmexco-Analyse: Welche Segmente im Digitalmarkt gewinnen - und verlieren

Die Dmexco ist ein Spiegelbild der Online-Branche. Deswegen ist besonders aufschlussreiche, welche Aussteller-Segmente auf der Messe wachsen und welche verlieren. iBusiness hat die Entwicklung in einer Big-Data-Analyse untersucht.

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 (Bild: Sebastian Halm)
Bild: Sebastian Halm

Kommentar von Dominik Grollmann

Mehr Tools, weniger Freude

Anbieter von Marketingtools werden es in Zukunft schwer haben. Der Markt will weniger Tools, nicht mehr. Auch wenn sich diese Hoffnung zunächst kaum erfüllen dürfte.

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Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
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