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Dem Verbraucher ist egal, wo er einkauft

13.04.2011 Kunden wechseln inzwischen selbstverständlich zwischen den einzelnen Verkaufskanälen - egal ob stationär, online oder mobil. Onlinehändler müssen auf dieses Verhalten reagieren und verschiedene Vertriebswege bedienen. Es lohnt sich.

Der Onlinehandel kennt derzeit nur eine Richtung: Wachstum, Wachstum, Wachstum. Erstmals durchbrach die Branche die 30 Milliarden-Grenze. Mit einem Gesamtumsatz von 30,3 Milliarden Euro steigerte sich der deutsche E-Commerce um 4,1 Prozent zum Jahr 2009. Lag 2009 der Umsatzanteil des Onlinehandel noch bei 53,3 Prozent, hat E-Commerce nun einen Anteil von 60,4 Prozent am gesamten Versandhandel erreicht -Tendenz weiter steigend. Der Umsatz mit Waren über den Vertriebskanal Internet stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Milliarden auf 18,3 Milliarden Euro, wie der Bundesverband des Deutschen Versandhandels   kürzlich meldete. Allein die Multichannel-Anbieter konnten demnach im vergangenen Jahr ihren Onlineumsatz um 14,7 Prozent steigern.

Multichannel-Händler haben den Vorteil auf mehreren Vertriebskanälen vertreten zu sein: Sie müssen die Kanalwechsler nicht fürchten, solange es ihnen gelingt, die Kunden dabei im eigenen Unternehmen zu halten. Echten Multichannel-Händlern gelingt es die Vorteile, die die einzelnen Kanäle aus Sicht des Kunden bieten, zu einem kombinierten Kaufangebot zusammenzustellen.
Thema:

Wenn das "E" im E-Commerce verschwindet

Multichannel ist derzeit das Buzzword im Versandhandel. Zu Recht, denn Online- und Offline-Handel wachsen immer stärker zusammen. Die Wechselwirkung zwischen den Kanälen gestaltet sich vielfältig. Doch vielen ECommerce-Anbieter droht, dass sie den Anschluss verpassen, wenn das "E" im E-Commerce Flügel bekommt.

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 (Bild: SXC.hu/Petr Kovar)
Bild: SXC.hu/Petr Kovar

Kommentar von Susan Rönisch

Dem Verbraucher ist egal, wo er einkauft

Kunden wechseln inzwischen selbstverständlich zwischen den einzelnen Verkaufskanälen - egal ob stationär, online oder mobil. Onlinehändler müssen auf dieses Verhalten reagieren und verschiedene Vertriebswege bedienen. Es lohnt sich.

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 (Hightext)
Bild: Hightext
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Von: Wolf-Dieter Roth ,  Redaktionsbüro ,  Verbindungen
Am: 13.04.2011

Dem Verbraucher ist es aber nicht egal, wo er bespammt wird

Die klassischen Onliner - Amazon, Ebay etc. - sind nie negativ durch Spam aufgefallen. Im Gegenteil, früher las man sogar freiwillig die Buchneuigkeitenempfehlungsmails von Amazon.

Libri quengelt dagegen seit Jahren alle paar Monate mit irgendeinem dämlichen 5€-Gutschein rum - ich habe da nie eingekauft, mich nur mal angemeldet, und mag nicht andauernd wegen dieses blöden Gutscheins angenölt werden. Leider kann man den nicht sprengen, damit mal Ruhe ist, aber ich will gar nicht wissen, was erst passiert, wenn man da wirklich mal was kauft! (Habe ich mal bei einem Ebay-Händler gemacht, so einen Gutschein eingelöst, nun kommen da ständig neue, der hat aber nunmal sonst nix, was ich brauche und ich mag mich nicht jeden 3. Tag mit seinen Werbemails rumschlagen müssen!)

Völlig unfähig sind aber die klassischen Kataloganbieter. Ok, Conrad nicht, aber das ist ja auch Elektronik. Und Quelle auch nicht, solange es sie noch gab. Otto dagegen fiel mit Prozessen gegen jeden auf, der Otto hieß, Obi ebenso, und Neckermann schmeißt mich seit über einem Jahr auf allen möglichen E-Mail-Accounts teils unter falschem Namen mit Newslettern zu, die man bei GMX jetzt nicht mal mehr spamfiltern kann!

Ich war früher sogar mal mit Neckermann Reisen unterwegs, inzwischen ist mir der Laden total zuwider. Daß dämliches Online-Verhalten das Offline-Geschäft auch ruinieren kann, darauf kommen diese Leute wohl nicht...ich kaufe jedenfalls nicht beim Spammer!
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