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Interne Kommunikation: Social Media stagniert

04.07.2017 Social Media stagniert: Während es von 2010 bis 2015 einen kontinuierlichen Anstieg beim Einsatz von Social-Media in der internen Unternehmenskommunikation gab, ist in den vergangenen zwei Jahren eine weitgehende Stagnation auf dem erreichten Niveau zu erkennen. Das hat eine Studie der Hochschule RheinMain  , Fachbereich Wiesbaden Business School, ergeben.

 (Bild:  aaron nunez/Flickr)
Bild: aaron nunez/Flickr
Bild:  aaron nunez/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Zu den Kernbefunden der aktuellen Studie   zählt, dass die Digitalisierung eine hohe und weiter zunehmende Relevanz den untersuchten Unternehmen hat. Je größer die Auswirkungen der Digitalisierung eingeschätzt werden, desto stärker beschäftigen sich die Organisationen mit Enterprise 2.0-Ansätzen.

Insgesamt beschäftigen sich 76 Prozent der Studienteilnehmer mit dem Thema. Vergleicht man dies mit den früheren Studien, zeigt sich - nach der von 2010 bis 2015 zu beobachtenden, stetigen Bedeutungszunahme - eine Stagnation. Auch die abnehmende Studienteilnehmerzahl und der Rückgang an Studienteilnehmern, die Enterprise 2.0 klar definieren können, deuten darauf hin, dass zumindest der Enterprise 2.0-Begriff seinen Zenit überschritten hat. Es scheint sich derzeit eher die Bezeichnung 'Social Collaboration' durchzusetzen. Passend zu den in den früheren Studien geäußerten Wünschen, liegt das Thema Enterprise 2.0 heute im Vergleich zu früher zunehmend in der Verantwortung der Geschäftsführung. Allerdings hat nur ein gutes Viertel der Enterprise 2.0-aktiven Unternehmen eine Enterprise 2.0-Strategie.

Für die Studie wurde zum vierten Mal seit 2010 an der Hochschule RheinMain der Status quo des Einsatzes von Social Media für die unternehmensinterne Kommunikation und Zusammenarbeit untersucht. In der Enterprise 2.0-Studienreihe liegen nun in Summe 903 vollständig auswertbare Datensätze deutscher Unternehmen vor, die einen Zeitreihenvergleich ermöglichen. An der aktuellen Befragung haben 145 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen verschiedener Industrien und Größenklassen teilgenommen.
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