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Marken verlieren an Strahlkraft: Produktqualität wichtiger als die Brand

08.04.2025 Ein neuer Report von SAP Emarsys und Deloitte offenbart: Für deutsche KonsumentInnen zählt beim Kauf von Konsumgütern vor allem die Produktqualität - der Markenname tritt zunehmend in den Hintergrund.

 (Bild: (Joenomias) Menno de Jong, Pixabay)
Bild: (Joenomias) Menno de Jong, Pixabay
Laut dem aktuellen Customer Products Report von SAP Emarsys   und Deloitte  , der auf einer Befragung von über 2.000 deutschen KonsumentInnen und mehr als 100 Marketingverantwortlichen basiert, berücksichtigen 67 Prozent der VerbraucherInnen beim Kauf von Konsumgütern nicht die Marke - solange das Produkt ihren Anforderungen entspricht.

Damit verliert Markenloyalität weiter an Bedeutung. Gleichzeitig gaben fast zwei Drittel der Befragten an, inzwischen auf günstigere Eigenmarken umzusteigen. 65 Prozent davon empfinden deren Qualität als vergleichbar mit der von Markenprodukten.

Die Zahlen markieren eine Trendwende, die auch auf Anbieterseite registriert wird: 64 Prozent der Marketer in der Konsumgüterbranche empfinden es als zunehmend herausfordernd, ihre KundInnen noch sinnvoll zu erreichen. 74 Prozent sehen sich gezwungen, ihre Strategien zur Kundenansprache im Laufe des Jahres 2025 grundlegend anzupassen.

"Deutsche VerbraucherInnen werden nicht nur weniger loyal gegenüber Marken - sie ignorieren sie ganz", warnt Sara Richter , Chief Marketing Officer bei SAP Emarsys. Unternehmen müssten daher in der sogenannten "Engagement-Ära" neu denken und ihre Strategien an veränderte Erwartungen anpassen.

Wesentlicher Bestandteils seien tiefgreifende Transformation in Richtung integrierter Systeme und Unternehmenssoftware. Damit ließen sich isolierte Prozesse aufbrechen und durch Datenanalyse sowie künstliche Intelligenz eine konsistente, personalisierte Kundenkommunikation ermöglichen.
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