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Studie: Hightech-Branche wittert wirtschaftlichen Aufschwung

von sr

26.04.2004 (iBusiness) Pünktlich zum Frühling macht sich in der Hightech-Branche eine positive Stimmung breit. Damit liegt die Branche weit über dem Durchschnitt, wie eine bundesweite Umfrage der Management- und IT-Beraterung 'Capgemini' zeigt.

Im Gegensatz zum Durchschnitt aller Branchen herrscht bei IT- und Hightech-Firmen ein gesunder Optimismus vor. So schätzt ein gutes Drittel (37 Prozent) der Entscheider dieser Branche die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Halbjahr positiv ein. Der Durchschnitt aller Wirtschaftszweige liegt dagegen bei 26 Prozent. Knapp zwei Drittel der IT-Unternehmer (62 Prozent) geben zudem an, dass sich die Auftragslage im letzten halben Jahr verbessert habe. Auch hier liegt der branchenweite Durchschnitt mit 42 Prozent an positiven Bewertungen deutlich darunter.

Mehr als zwei Drittel der Befragten aus der IT-Branche (70 Prozent) rechnen daher auch mit mehr Aufträgen in den nächsten sechs Monaten, während branchenübergreifend nur 46 Prozent der Unternehmer diese Erwartung teilen. 39 Prozent der Hightech-Unternehmen gehen sogar davon aus, dass das eigene Unternehmen in einem halben Jahr mehr Mitarbeiter beschäftigen wird (sonst 16 Prozent). Dieser erhoffte Aufschwung soll sich aber nicht in einer Senkung der Arbeitslosenquote niederschlagen: Fast die Hälfte (47 Prozent) der IT-Spezialisten erwartet sogar einen generellen Anstieg der Arbeitslosen. Diese Zahl erreicht fast den branchenweiten Durchschnitt von 51 Prozent.

Vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung wollen sich 46 Prozent der Hightech-Unternehmer stärker in den neuen Beitrittsländern engagieren (sonst 45 Prozent). Knapp zwei Drittel der Branche (63 Prozent) befürchtet dabei allerdings negative Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt (branchenweit 73 Prozent).

In der Branchenbetrachtung erreicht die Telekommunikationsbranche einen Spitzenwert: Fast zwei Drittel (61 Prozent) der Befragten glauben hier an einen wirtschaftlichen Aufschwung (sonst 26 Prozent). An der bundesweiten Studie haben 1.723 Entscheider teilgenommen, darunter fünf Prozent aus der Hightech-Branche.

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