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Burda will Yahoo & Co. Konkurrenz machen

03.05.2004 (iBusiness) Um der anhaltenden Anzeigenflaute entgegen zu treten, plant der Burda-Verlag ein neues crossmediales Werbekonzept. Darüber hinaus will der Verlag unter anderem sein Geschäft mit Online-Dienstleistungen ausbauen, wie Hubert Burda in einem Interview erklärt.

Das neue Werbekonzept des Hubert Burda Verlags sieht einem Bericht der 'Financial Times Deutschland' (FTD) zufolge "die enge Verzahnung der klassischen Anzeigen im gedruckten Heft mit dem Internet, aber auch mit Marketingveranstaltungen" vor. Über starke Verlagsmarken wie dem 'Focus' und mit Hilfe "vielversprechender Themen" wolle er Leser im Internet näher an Werbekunden heranbringen.

Das Internet solle Käufergruppen wie Gesundheitsfetischisten oder Computerfreaks nicht nur sämtliche Fragen beantworten, sondern auch alle erdenklichen Konsumbedürfnisse befriedigen, zitiert die FTD Hubert Burda sinngemäß. "Mediale Communities" nenne Burda dieses Konzept, mit dem er auf Wachstumschancen hofft. Man wolle kein Warenhaus werden, sondern setze auf die Vernetzung von Verlagsthemen. Dabei betone Burda zugleich die strikte Trennung von Anzeigen und Redaktion.

"Vom Gefühl her geht es mit dem Internet jetzt erst los", zitiert das Blatt den Verleger. Was ihn überhaupt nicht interessiere, sei der Wettbewerb mit Spiegel online und ähnlichen Sites. Unsere Wettbewerber spielen in der Liga von Yahoo", wie es weiter heißt. Dementsprechend wolle der Verlag sein Geschäft im Internet und mit Dienstleistungen ausbauen.

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