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Studie: Kliniken wollen in Informationssysteme investieren

von sr

07.06.2004 (iBusiness) Drei Viertel aller deutschen Krankenhäuser wollen bis 2005 in Krankenhausinformations-Systeme (KIS) investieren. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Krankenhäuser können 2004 nicht mehr Geld für IT ausgeben als vergangenes Jahr, so der aktuelle Marktmonitor 'IT im Gesundheitswesen 2004/2005' von den Schwetzinger Marktforschern Alex & Gross  . Investitionen sollen in erster Linie bei den Kliniken Kosten senken, die Produktivität steigern und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

Drei Viertel der Kliniken wollen daher bis 2005 in Krankenhausinformations-Systeme (KIS) investieren. Ebenso viele planen, die elektronische Patientenakte (EPA) anzuschaffen. Zwei Drittel aller Krankenhäuser planen Systeme für die klinische Dokumentation (66,4 Prozent) beziehungsweise für den medizinischen Workflow (61,5 Prozent). EProcurement-Lösungen für die elektronische Beschaffung spielen dagegen nur für kanpp die Hälfte der befragten IT-Entscheider (42 Prozent) eine Rolle.

Kein Thema ist dagegen Outsourcing. Nur jeder Zehnte (9,6 Prozent) IT-Leiter ist von der Idee überzeugt, die Datenverarbeitung einem externen Dienstleister zu überlassen. Knapp ein Drittel der Befragten (31 Prozent) spielt mit dem Gedanken, die EPA online zu hosten, damit die Ärzte immer aktuelle Untersuchungsergebnisse abrufen können. 80 Prozent der IT-Entscheider können sich sogar dann vorstellen, diese Daten gemeinsam mit anderen Gesundheitseinrichtugngen zu nutzen.

Für den 'Markt Monitor Gesundheitswesen' haben 'Alex & Gross' im März diesen Jahres 104 Entscheider aus den rund 2.200 deutschen Krankenhäusern befragt. Eine Zusammenfassung der Studie steht online auf Alexgross.de  .

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