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Studie beweist: Online-Tauschbörsen schaden Filmindustrie
29.09.2004 (iBusiness) Internetnutzer, die illegale Filmtauschbörsen nutzen, gehen kaum noch ins Kino. Zudem schaden sie der angeschlagenen Filmindustrie auch indirekt.
Aber auch indirekt machen die Downloader der Filmindustrie zu schaffen, weil sie an Freunde oder Bekannte illegale Downloads verleihen. Von den Ausleihern setzen laut der Umfrage ganze drei Viertel (74 Prozent) keinen Fuß mehr in eine Videothek.
Beliebt sind Downloads in erster Linie, weil sie nichts kosten. Aus diesem Grund nutzen 73 Prozent der Befragten die Internet-Filmtauschbörsen. Fast zwei Drittel (63 Prozent) denken außerdem, dass DVDs überteuert sind. Dasselbe meint noch jeder zweite vom Kinobesuch. An das Gewissen zu appellieren ist aber für die Filmindustrie fast aussichtslos: 17 Prozent der Downloader sind moralische Bedenken einfach egal.
Für die Studie 'An empirical study of the effects of peer-to-peer filesharing on the film industry' hat die Bauhaus-Universität Weimar vom Mai bis August 2004 837 Teilnehmer online befragt.
