Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

ELearning-Markt ist doppelt so groß wie bislang vermutet

13.10.2004 (iBusiness) Lebenslanges Lernen per E-Learning ist gefragt: Schon knapp 200.000 Erwachsene in Deutschland lernen fern.
Dieses Ergebnis hat das Forum DistancE-Learning, Fachverband für Fernlernen und Lernmedien, vorgestellt.

Aufgrund neuer Meldekriterien beim Statistischen Bundesamt wurden erstmals die Kursteilnehmer des kompletten Kalenderjahres erfasst. Dabei hat sich gezeigt, dass der DistancE-Learning-Markt fast doppelt so groß ist wie bisher erfasst. So haben im vergangenen Jahr 196.640 Menschen in Deutschland ihre Fachkenntnisse und Fertigkeiten per DistancE-Learning erweitert. 188.972 Erwachsene haben in privater Eigeninitiative einen staatlich zertifizierten Fernlehrgang belegt. Aber auch in immer mehr Betrieben wird die Lernmethode mittlerweile eingesetzt: Nach Auskunft der Fernlehrinstitute nahmen 2003 in Deutschland 7.668 Menschen an Fernlehrgängen im Rahmen innerbetrieblicher Qualifizierungsmaßnahmen teil.

Über die genannten Zahlen hinaus studieren in Deutschland im vergangenen Jahr 56.700 Menschen an einer Fernhochschule. Dabei stieg der Anteil der Studierenden an privaten (Fach)Hochschulen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 13.720. "Das Angebot an Studiengängen und Abschlüssen wird vielfältiger. Gleichzeitig überzeugen gerade private Anbieter durch eine umfassenden persönliche Betreuung", hat Dr. Martin Kurz, Präsident des Forum DistancE-Learning, beobachtet.

Kurse zu Wirtschaft und kaufmännischer Praxis (belegt von 25,2 Prozent aller Teilnehmenden in 2003) sowie Lehrgänge, die auf Schulabschlüsse vorbereiten(19,2 Prozent), sind seit Jahren die mit Abstand beliebtesten Themenbereiche. Darüber hinaus sind 2003 neben Fernlehrgängen zu Pädagogik/Sozialwissenschaften (zehn Prozent) und zu Naturwissenschaft und Technik (9,5 Prozent) auch Sprachkurse (9,2 Prozent) und Lehrgänge zum 'Staatlich gepr. Betriebswirt, Techniker und Übersetzer' (8,8 Prozent) gefragt. 34,4 Prozent aller Fernlernenden streben einen öffentlich-rechtlichen bzw. staatlichen Abschluss an.

Das DistancE-Learning-Angebot wächst seit Jahren beständig: Zur Zeit können Interessierte zwischen 2.025 staatlich zugelassenen Fernlehrgängen wählen - ein Zuwachs von acht Prozent innerhalb eines Jahres. Auch die Zahl der Anbieter nimmt zu. 2003 waren 285 Anbieter am Markt, mittlerweile sind es 302. Von den aktuell 2.025 staatlich zugelassenen Fernlehrgängen sind 512, also 25 Prozent, reine ELearning-Kurse. Zum Vergleich: 2002 waren es 353, 2000 gerade einmal 50 und damit nur drei Prozent, die als reine ELearning-Angebote klassifiziert waren. Mehr als Dreiviertel aller Fernlehrinstitute unterstützen ihre Kurse mittlerweile elektronisch.

"Klassischer Fernunterricht und E-Learning sind nicht zu trennen", erläutert Dr. Kurz. Didaktisch überzeugende DistancE-Learning-Konzepte setzten das für die jeweilige Lerninhalte geeignete Lernmedium ein, seien es Computer Based Trainings, Web Based Trainings oder ganz klassisch gedruckte Unterlagen. Schließlich müsse nicht alles am Bildschirm erarbeitet werden. Studienhefte seien oft besser geeignet, um das flexible Lernen zu jeder Zeit, an jedem Ort zu erlauben.

Die Fernunterrichtsstatistik wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und mit Unterstützung des Forum DistancE-Learning   vom Statistischen Bundesamt in einer freiwilligen Befragung der Anbieter von staatlich zugelassenen Fernlehrgängen erhoben.

Thema: ELearning-Markt ist doppelt so groß wie bislang vermutet

Kommentar von Joachim Graf

Exklusives aus der Redaktion

Exklusivgeschichten finden Sie auf iBusiness.de regelmässig. Sie sind (wie fast aller hochwertiger Content) exklusiv iBusiness-Premium-Mitgliedern vorbehalten.

Weiterlesen
 ()
Bild:
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:

ars navigandi GmbH

ars navigandi GmbH ist eine unabhängige und inhabergeführte Agentur für E-Learning, Internet-Lösungen, Interactive und Gestaltung.

Unternehmensprofil ansehen