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Grüne kämpfen gegen Google: Alternative Suchmaschine gefordert
22.03.2005 (iBusiness) Mit einer alternativen Suchmaschine wollen Bündnis 90/Die Grünen eine pluralistische Suchmaschinenlandschaft schaffen. Und Marktführer Google mit "Regulierungsmechanismen" in die Schranken weisen.
Abhilfe soll eine "alternative Suchmaschine" schaffen, für die beispielsweise Datenbanken von Bibliotheken und Universitäten vernetzt werden. Studenten sollen dann unter anderem schneller an qualifizierte Informationen für Seminararbeiten kommen, was bei Google nicht so leicht sei.
Die Partei denkt zudem darüber nach, "welchen Regulierungsmechanismen Suchmaschinen unterworfen werden können." Laut der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) ist die Meinungsviefalt in einem Medium dann gefährdet, wenn ein Anbieter mehr als 30 Prozent Marktanteile hält. Laut den Grünen wickeln Surfer momentan aber jede dritte Suchanfrage über Google ab, was einem Marktanteil von 75 Prozent entspricht.
Ein weiterer Dorn im Auge ist der Partei, dass Google "langlebige Cookies" mit Infos zu Suchanfrage, Tageszeit und IP-Adresse speichert ohne zu verraten wofür. Zwar könnten die Grünen keinem privaten Suchmaschinen-Anbieter vorschreiben, welche Algorithmen er verwenden soll. "Was wir aber erwarten können, ist, dass sich Suchmaschinenanbieter ihrer großen Verantwortung gemäß verhalten", erklärt Bettin. Suchmaschinenbetreiber sollten daher offenlegen, wozu sie diese Daten verwenden.
Dazu fordern die Grünen, dass Suchmaschinenanbieter auch das Zustandekommen ihrer Ergebnisse so transparent wie möglich aufzeigen. Oft sei unklar, nach welchen Kriterien Suchergebnisse gelistet werden. Dazu müssten 'gekaufte' Suchtreffer sofort als Werbung erkennbar sein. Damit wollen die Grünen ähnlich wie beim Presserecht eine klare Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung erreichen. Momentan besteht hier laut der Partei noch ein "immenser Nachholbedarf".
Grüne kämpfen gegen Google: Alternative Suchmaschine gefordert
am besten sollte man google und alle anderen suchdienste gesetzlich dazu verpflichten ihre exakte vorgehensweise in der inzizierung und insbesondere der reihenfolge der ergebnisse offenzulegen.
dann kann nämlich jedermann einfluss darauf nehmen und seine site an die erste ergebnisstelle manipulieren.
wie praktisch.
ich bin sprachlos.
